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| 14:54 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Energie im Geheimtest: Ohne Wollitz, ohne Tore!

 Auf einem Nebenplatz des Amateurstadions auf dem Berliner Olympiagelände trennten sich beide Teams torlos. Foto: Frank Noack
Auf einem Nebenplatz des Amateurstadions auf dem Berliner Olympiagelände trennten sich beide Teams torlos. Foto: Frank Noack FOTO: LR / Frank Noack
Berlin. Energie Cottbus und Hertha BSC II haben sich am Mittwoch bei einem geheimen Testspiel 0:0 getrennt. Aus Sicherheitsgründen fand das Spiel auf einem Nebenplatz des Amateurstadions ohne Zuschauer statt. Die RUNDSCHAU fasst die Partie im Schnellcheck zusammen. Von Frank Noack und Jan Lehmann

So ging Energie ins Spiel: Co-Trainer Frank Eulberg schickte eine sehr junge Mannschaft aufs Feld – Chefcoach Claus-Dieter Wollitz war nicht beim Spiel dabei. Nach einer Knie-Operation hatte er zuletzt über Schmerzen geklagt und war wegen einer Reha-Maßnahme in Cottbus geblieben. Womöglich war er aber auch mit Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen beschäftigt. Routiniers wie Marc Stein, Dimitar Rangelov oder auch José-Junior Matuwila und Streli Mamba waren ebenfalls nicht mit nach Berlin gereist. Stattdessen bekamen zuletzt eher selten eingesetzte Spieler wie Fabian Graudenz, Andrej Starsev oder Max Grundmann eine Bewährungsprobe in der Startelf. Im Tor stand Kevin Rauhut. Im Mittelfeld spielten Leon Schneider und Colin Raak, wobei Schneider den defensiveren Part erledigte.

So verlief das Spiel: Im ersten Abschnitt war Energie anfangs spielbestimmend, ohne die ganz große Torgefahr auszustrahlen. Nach einer halben Stunde übernahmen dann die Berliner mehr Initiative, FCE-Keeper Rauhut bekam somit mehr zu tun. Die beiden besten Torchancen hatte dann aber Energie kurz vor der Pause. Erst vertändelte Kevin Scheidhauer (41.), dann scheiterte Moritz Broschinski an Hertha-Keeper Hertel.

Zur Pause brachte Energie fünf neue Spieler - unter anderem Jonas Zickert. Der 21-Jährige kämpft nach zweieinhalb Jahren voller Rückschläge um seinen Platz in der Cottbuser Drittliga-Mannschaft.

Energie hatte auch im zweiten Abschnitt mehr Spielanteile und jetzt auch noch bessere Chancen. Erst verfehlte Felix Geisler (54.) völlig frei, dann rettete der eingewechselte Hertha-Schlussmann Wild gegen Moritz Broschinksi und Max Grundmann (68.). Als Felix Geisler ein zweites Mal scheiterte (74.), wäre die Cottbuser Führung längst verdient gewesen. Doch auch Moritz Broschinski traf eine Minute später das leere Hertha-Tor nicht (75.). Eine vergebene Großchance, die in einem Punktspiel richtig weh tun würde.

Insgesamt bot Energie eine ordentliche Leistung, besonders die eingewechselten Bender, Zickert und Geisler hatten das Spiel belebt.

So sieht die Statistik aus:

Hertha BSC II – Energie Cottbus 0:0

Hertha II: Hertel (46. Wild), Egerer (70. Müller), Krebs (Büch), Fuchs (46. Koulis), Mirbach (46. Zografakis), Kraeft (46. Morack), Ernesto (46. Kurt), Blumberg (46. Mulack), Pfeiffer (46. Storm), Covic (70. Schulze), Bretschneider (46. Roczen);

Energie: Rauhut (46. Stawecki) – Startsev, Grundmann, Knechtel, Holthaus (46. Baude) - Graudenz (46. Bender), Schneider (46. Zickert), Raak, Beyazit (46. Beyazit) - Scheidhauer, Broschinski.

Tore: keine, Zuschauer: keine

So geht es weiter: Am Samstag empfängt Energie im Stadion der Freundschaft den Zweitligisten 1. FC Magdeburg zur Generalprobe vor dem Punktspielstart. Am 26. Januar geht es dann in der 3. Liga gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Der RUNDSCHAU-Liveticker zum Nachlesen: Hertha BSC II - Energie Cottbus