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| 11:26 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Erstes Alles-oder-Nichts-Spiel für Energie

Im Regionalliga-Hinspiel hatten sich die Cottbuser nach viel Fürstenwalder Gegenwehr mit 3:1 durchgesetzt.
Im Regionalliga-Hinspiel hatten sich die Cottbuser nach viel Fürstenwalder Gegenwehr mit 3:1 durchgesetzt. FOTO: Christiane Weiland / LR
Cottbus. Energie Cottbus erlebt am Samstag einen Vorgeschmack auf die Alles-oder-Nichts-Spiele im Mai. Im brandenburgischen Fußball-Landespokal tritt der Regionalliga-Spitzenreiter bei Union Fürstenwalde an. Die RUNDSCHAU fasst die wichtigsten Erkenntnisse von der PK vor dem Spiel zusammen.

Von Jan Lehmann

Das Spiel: Energie trifft am Samstag um 15 Uhr im Halbfinale des brandenburgischen Landespokals auf den Regionalliga-Konkurrenten FSV Union Fürstenwalde. Als Titelverteidiger und klarer Tabellenführer in der Regionalliga Nordost sind die Cottbuser zwar Favorit. Doch diese Partie ist ein echter Gradmesser für den FCE – schließlich wird sich in den Pokalpartien sowie den möglichen Aufstiegsrunden im Mai im in K.o.-Spielen das Wohl und Wehe einer ganzen Saison entscheiden. FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärte: „Es gibt keinen in Verein, der nicht diesen Pokal wieder gewinnen will. Dass DFB-Pokalspiel gegen Stuttgart ist unser Ansporn, diese Emotionen wollen wir wieder erleben.“ In Fürstenwalde ist man hochmotiviert: „Der Pokalsieg ist ein Traum, den der Verein träumt", erklärte Manager Sven Baethge gegenüber FuPa Brandenburg. „Und dazu gehört eben auch, die Cottbuser aus dem Rennen zu werfen. Das Punktspiel sollte uns in jedem Fall Mut machen.“ Im zweiten Halbfinale treffen der MSV Neuruppin und SV Babelsberg 03 aufeinander.

Der Weg ins Halbfinale: Energie hatte sich im Viertelfinale bei Sechstligist  Ludwigsfelder FC mit 3:1 durchgesetzt. Dabei hatten die Cottbuser in Überzahl das Anschlusstor kassiert und danach 20 Minuten zittern müssen, ehe der Einzug ins Halbfinale klar war. Davor hatte es klare Siege gegen die Brandenburgligisten BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow (7:2) - mit einem Rekord-Doppelpack der Geisler-Brüder - SV Falkensee-Finkenkrug (7:1) und FSV Bernau (6:1) gegeben. Gegner Union Fürstenwalde ist über die Stationen SG Michendorf (4:2), FSV Luckenwalde (2:1), SV Altlüdersdorf (5:1) und Stahl Brandenburg (2:0) in die Vorschlussrunde gelangt.

Die Personalien: Weiterhin nicht dabei sind der Langzeitverletzte Björn Ziegenbein (Reha nach Knie-Operation) sowie Benjamin Förster (Schambeinentzündung) und Fabian Graudenz (Innenbandriss). Der Rest steht mit kleinen Fragezeichen zur Verfügung. Tim Kruse hatte leichte Magenprobleme, auch José-Junior Matuwila kränkelte. Malte Karbstein ist zurück im kompletten Mannschaftstraining.

Die Gegner-Einschätzung: Die Fürstenwalder hatten es Energie bereits im Liga-Spiel schwer gemacht. Dort hatte der FCE im Oktober erstmals einen Rückstand kassiert – und dann nach einer taktischen Umstellung durch drei Standard-Tore das Spiel noch gedreht. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärt: „Fürstenwalde spielt sehr aggressiv, sehr kompakt – mit schnellem Umschaltspiel. Sie sind sehr präsent bei Standardsituationen und haben in den Heimspielen acht Elfmeter schon bekommen. Daran sieht man, was es bedeutet auf dem kleinsten Platz der Liga zu spielen.“

Und sonst noch? Der Nordostdeutsche Fußballverband hat am Mittwochvormittag das am vergangenen Sonntag ausgefallene Cottbuser Auswärtsspiel bei der U23 Mannschaft von Hertha BSC neuangesetzt. Demnach tritt der FC Energie am Mittwoch, 11. April um 18 Uhr im Stadion auf dem Wurfplatz gegen die Elf von Hertha-Trainer Ante Covic an.