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| 15:40 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck (mit VIDEO)
Energie rettet Sieg mit furiosem Endspurt

 Felix Brügmann leitete die späte Aufholjagd von Energie Cottbus ein.
Felix Brügmann leitete die späte Aufholjagd von Energie Cottbus ein. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus gewinnt dank eines furiosen Endspurts gegen den ZFC Meuselwitz 3:2 (0:1) und macht in der Tabelle einen großen Sprung. Die RUNDSCHAU fasst das Spiel im Schnellcheck zusammen. Von Frank Noack und Jan Lehmann

So ist die Lage: Energie Cottbus sah schon wie der Verlierer nach einer lange Zeit enttäuschenden Leistung aus. Doch es folgten eine irre Nachspielzeit. Mit einem furiosen Endspurt drehten die Gastgeber doch noch die Partie gegen den ZFC Meuselwitz und gingen dank später Tore mit einem 3:2 (0:1)-Sieg vom Rasen.

So fielen die Tore:

0:1 Danny Breitfelder (25.)
Meuselwitz spielt den Konter mustergültig aus. Alexander Dartsch setzt sich auf der rechten Seite gegen Ben Meyer durch und passt den Ball ins Zentrum zu Danny Breitfelder.

0:2 Alexander Dartsch (72.)
Die Gäste treffen erneut nach einem Konter. Alexander Dartsch umspielt Torhüter Lennart Moser und schiebt den Ball dann in den leeren Kasten.

1:2 Felix Brügmann (81.)
Der Stürmer trifft nach einem Eckball per Kopf.

2:2 Dimitar Rangelov (90.+2)
Der Kapitän bekommt im Zentrum den Ball und schließt mit einem Flachschuss überlegt ab.

3:2 Jan Koch (90.+4)
Aus einer unübersichtlichen im Strafraum trifft Jan Koch doch noch zum späten und von den Fans enthusiastisch bejubelten Siegtreffer.

So ging Energie ins Spiel: Abwehrchef Robert Müller kehrte nach langer Zwangspause aufgrund einer Rückenverletzung in die Startelf zurück. Er bildete vor 5204 Zuschauern im Stadion der Freundschaft gemeinsam mit Jan Koch die Innenverteidigung. Tobias Hasse (Adduktorenprobleme) muss dagegen weiter zuschauen. Auch die am Kreuzband operierten Tim Stawecki und Felix Geisler verfolgten die Partie von der Seitenlinie aus.

So verlief das Spiel:

Für Energie Cottbus war es von der ersten Minute an ein Geduldsspiel gegen die defensiven Gäste. Der FCE ging dabei in Halbzeit eins aber nicht sonderlich kreativ zu Werke. Gefährliche Distanzschüsse von Kapitän Dimitar Rangelov und Axel Borgmann blieben lange Zeit die einzige Ausbeute. Praktisch mit dem ersten Torschuss ging Meuselwitz durch den aus Lauchhammer stammenden Danny Breitfelder gingen die Gäste in der 25. Minute in Führung. Danach wurde der FCE zunehmend nervöse und der ZFC noch defensiver.

Mit Marcel Hoppe (für Ben Meyer) und Orhan Yildirim (für Tobias Eisenhuth) brachte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz bereits mit Beginn der 2. Halbzeit zwei frische Spieler. Trotzdem blieb das Offensivspiel eine zähe Angelegenheit, weil an Ideen und auch Passgenauigkeit mangelte. Nach dem 0:2 durch Dartsch (72.) wurde die Aufgabe noch schwerer. In der 75. Minute traf Berkan Taz den Pfosten, den Nachschuss von Felix Brügmann wehrte Torhüter Ruben Aulich mit toller Parade ab. Kurz danach trudelte der Ball nach einem Brügmann-Schuss vor der Linie entlang.

Erneut Brügmann leitete mit seinem Anschlusstor dann jedoch die späte Aufholjagd ein, die der FCE in der Nachspielzeit erfolgreich vollendete.

So sieht die Statistik aus:

Energie Cottbus – ZFC Meuselwitz 3:2 (0:1)

Energie: Moser – Borgmann, Müller, Koch, Meyer (46. Hoppe)  – Broschinski (77. Beyazit), Eisenhuth (46. Yildirim), Erlbeck, Taz – Rangelov, Brügmann.

Meuselwitz: Aulig – Sahanek (80. Weinert), Lubsch, Strietzel, Raithel – Stenzel, Reinhard, Albert (29. Moritz) – Dartsch, Breitfelder, Bürger (61. Ernst).

Tore: 0:1 Breitfelder (25.), 0:2 Dartsch (72.), 1:2 Brügmann (81.), 2:2 Rangelov (90.+2), 3:2 Koch (90.+4); Schiedsrichter: Kutscher (Berlin); Zuschauer: 5204; Gelbe Karten: Rangelov, Yildirim / Dartsch, Sahanek.

So sieht es in der Tabelle aus: Energie Cottbus liegt nach acht Spieltagen jetzt auf Rang fünf und macht einen großen Sprung nach oben. Der Abstand auf Tabellenführer Hertha BSC II beträgt nur noch fünf Punkte.

So geht es weiter: Für Energie Cottbus geht es bereits am Freitagabend mit dem Auswärtsspiel beim Berliner AK weiter. Die Partie im Poststadion (Lehrter Straße 59) beginnt um 17 Uhr.

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