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| 20:00 Uhr

Fussball
Energie ist nicht der FC Bayern

Trainer Claus-Dieter Wollitz ist sauer über die Termin-Kollision.
Trainer Claus-Dieter Wollitz ist sauer über die Termin-Kollision. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Drei extrem wichtige Spiele in sieben Tagen? Energie Cottbus hat gute Argumente für eine Verlegung des Pokalfinales - der Verband hält mit guten Argumenten dagegen. Der RUNDSCHAU-Kommentar zur Termin-Kollision im Mai. Von Frank Noack

Es wird eng – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn alles wie geplant läuft, muss Energie Cottbus im Mai innerhalb von nur sieben Tagen die drei entscheidenden Partien der Saison bestreiten. Erst das Pokalfinale, dann die Spiele um den Aufstieg.

Für Trainer Claus-Dieter Wollitz ist diese Termin-Kollision „ein Unding“. Er wünscht sich eine Vorverlegung des Finales. Der Fußball-Landesverband Brandenburg lehnt den Wunsch ab, um den zentralen Finaltag der Amateure zu schützen.

Das Dilemma: Die Position beider Seiten ist nachvollziehbar – aber eine Lösung nicht in Sicht. Denn der enge Terminplan ist seit Monaten zementiert und wegen der sportpolitischen Bedeutung des Amateur-Finaltages nicht verhandelbar. Klar ist aber auch, dass diese Termin-Kollision
die Chancen des FCE schwächt. Eine solche Aneinanderreihung wichtiger Spiele kann laut Wollitz hierzulande nur eine Mannschaft verkraften: „Bayern München.“ Stimmt. Und deshalb wird es im Mai richtig eng.