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| 17:07 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
FCE-Gegner Würzburg steht schon unter Druck

Der ehemalige Energie-Angreifer Patrick Breitkreuz spielt jetzt für die Würzburger Kickers.
Der ehemalige Energie-Angreifer Patrick Breitkreuz spielt jetzt für die Würzburger Kickers. FOTO: LR (Frank Noack)
Cottbus. Nach dem Last-Minute-Wahnsinn gegen Unterhaching hat Energie Cottbus nicht viel Zeit zum Jubeln. Die RUNDSCHAU nimmt den Sonntagsgegner Würzburger Kickers unter die Lupe. Von Jan Lehmann

Leistungsstärke: Die Würzburger Kickers sind noch nicht dieser Drittliga-Saison angekommen. Nach drei Spieltagen stehen die Bayern mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Vorjahres-Fünfte steht nach den Auftaktniederlagen gegen Osnabrück (1:2), Uerdingen (0:2) und Aalen (2:3) schon extrem unter Druck.

Topspieler: Angreifer Orhan Ademi (26) schaffte einst mit Eintracht Braunschweig den Erstliga-Aufstieg und absolvierte danach 25 Bundesliga-Spiele. Würzburg baut auf seine Erfahrung.

Ex-Cottbuser: Neben Kapitän Sebastian Schuppan, der im RUNDSCHAU-Interview berichtete, dass er den FC Energie immer noch im Blick hat, haben auch der ehemalige Lausitzer Sportschüler Dennis Mast sowie Fabio Kaufmann eine Cottbuser Vergangenheit. Zudem wurde zuletzt auch noch der ehemalige Energie-Angreifer Patrick Breitkreuz verpflichtet. Er und Kaufmann hatten in der Endphase der Cottbuser Abstiegssaison noch unter FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz gespielt. Breitkreuz traf damals beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams (2:2) gleich zweimal für Energie bei den Kickers.

Besonderheit: Schon im Vorjahr war Würzburg ähnlich schlecht gestartet. Damals mussten die Kickers bis zum sechsten Spieltag auf den ersten Sieg warten. Darauf wies Energie-Coach Wollitz am Freitag explizit hin. „Im letzten Jahr hatten sie eine ähnliche Situation und haben sich eindrucksvoll befreit und nach dem Trainerwechsel eine Top-Serie gespielt“, so der Cottbuser Coach über den nächsten Gegner.