ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:14 Uhr

Stimmen nach dem Cottbuser Sieg in Lotte
„Wir mussten zeigen, dass wir Typen sind“

 Kevin Weidlich (r.) erzielte das 2:0 für Energie.
Kevin Weidlich (r.) erzielte das 2:0 für Energie. FOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/Frank Wenzel
Lotte. Energie Cottbus freut sich über den 3:0 (0:0)-Sieg, die Sportfreunde Lotte ärgern sich über drei Tore durch Distanzschüsse. Hier sind die Reaktionen aus dem Frimo-Stadion. Von Frank Noack

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer) bei MagentaSport: „Ich bin sehr stolz, weil vieles, was wir uns vorgenommen haben, wurde gezeigt. Wir mussten zeigen, dass wir Typen sind. Wir wollten das Spiel kontrollieren, haben uns gut bewegt, hatten aber nicht den letzten Punch. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht ausgekontert werden. Mit dem glücklichen Freistoß und dem 2:0 war das Spiel gegessen. Das 3:0 war das i-Tüpfelchen. Für heute sind wir mal über dem Strich, das ist ein gutes Gefühl.“

Ismail Atalan (Lotte-Trainer) bei MagentaSport: „Wir müssen, mit dem arbeiten, was wir haben. Es war kein gutes Spiel von beiden Seiten. Es war klar, dass es durch drei Sonntagsschüsse entschieden wird. Es war ein typisches 0:0-Spiel. Uns fehlt die Kreativität aber auch viel mehr der Mut, mal in die Eins-zu-Eins-Situationen zu gehen. Das ist eine mentale Frage, und auch eine Qualitätsfrage. Daran müssen wir arbeiten. Die Jungs versuchen alles.“

Alexander Langlitz (Sportfreunde Lotte) bei MagentaSport: „Ich finde, Angst hatten wir nicht. Aber wir sind überall einen Schritt zu spät gekommen. Jeder muss ehrlich zu sein, ob er heute 100 Prozent gegeben hat. Es werden einige sagen: Das war nicht so. Alle von uns wissen um die Situation, aber man muss es immer wieder anschieben. Das ist die Kunst. Und da werden wir am nächsten Wochenende wieder hinkommen."

Jules Reimerink (Lotte): „Wir haben Cottbus zu viel Platz gelassen und sind oft zu spät gekommen.“

Adam Straith (Lotte): „Wir waren am Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit gut im Spiel. Das erste Gegentor hat uns dann aber gebrochen. Drei Gegentore durch Distanzschüsse - das darf uns nicht passieren.“

Lasse Schlüter (Energie): „Es ist ein Befreiungsschlag! Wir sind nach wie vor unten drin. Deshalb war es extrem wichtig, diese drei Punkte zu holen und zu null zu spielen. Schön, dass wir auch die Fans belohnen konnten.“

Kevin Weidlich (Energie): „In der vergangenen Woche gegen Kaiserslautern waren wir nicht so gut. Wir wollten unbedingt eine Reaktion zeigen. Wir wollten unbedingt diesen Sieg.“

Fabio Viteritti (Energie): „Das war ein Finalspiel für uns und der Sieg unheimlich wichtig. Wir sind überglücklich.“