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| 12:34 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Wollitz: „Können keine neuen Spieler holen“

Claus-Dieter Wollitz: „Warum das so ist? Da bin ich der falsche Ansprechpartner.“
Claus-Dieter Wollitz: „Warum das so ist? Da bin ich der falsche Ansprechpartner.“ FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Trotz des Abgangs von Malte Karbstein sieht Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz keine Chance auf Neuverpflichtungen. Hier ist die heutige Pressekonferenz vor dem Spiel bei 1860 München im Schnellcheck der RUNDSCHAU. Von Frank Noack

Das Spiel: Energie Cottbus spielt am Freitag bei Mitaufsteiger 1860 München. Anpfiff ist um 19 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße (19 Uhr/LR-Liveticker). Nach den beiden Auftaktsiegen gegen Hansa Rostock (3:0) und Wehen Wiesbaden (2:0) gab es für den FCE zuletzt zwei Remis und eine Niederlage.

Die Personalien: Kevin Scheidhauer wurde am Sonntag am Sprunggelenk operiert und fällt bis auf weiteres aus. Der Stürmer soll spätestens am Donnerstag nach Cottbus zurückkehren und mit der Reha beginnen. Paul Gehrmann ist wegen eines grippalen Infekts bis Sonntag krankgeschrieben.

Der Gegner: Den Löwen gelang am vergangenen Wochenende mit dem 4:1 beim VfR Aalen der erste Auswärtssieg. Sie kletterten auf Rang acht der Tabelle. Matchwinner in Aalen war Alessandro Ambruscia, der erstmals in der Startelf stand und mit einem Doppelpack auftrumpfte. 1860 München verfügt mit dem jordanischen Geschäftsmann Hasan Ismaik über einen potenten Geldgeber. Auf der Liste der Neuzugänge in der Sommerpause stehen mit Mittelfeldspieler Quirin Moll (Eintracht Braunschweig) sowie den Stürmern Stefan Lex (FC Ingolstadt) und Adriano Grimaldi (Preußen Münster) entsprechend klangvolle Namen

Das sagt der Trainer: „Der 4:1-Erfolg in Aalen war sehr eindrucksvoll. 1860 ist die beste Standard-Mannschaft der Liga. Wir brauchen eine Topleistung und Topwillensstärke, um überhaupt einen Ansatz zu finden, etwas mitzubringen“, erklärt Claus-Dieter Wollitz.

Und sonst noch? Malte Karbstein verlässt Energie Cottbus und wechselt zu Werder Bremen. Der 20-jährige soll zunächst in der Regionalliga-Mannschaft der Norddeutschen zum Einsatz kommen. Unterdessen will sich Sturm-Routinier Dimitar Rangelov (35) im Training für einen Vertrag empfehlen. „Ja, es ist ein Traum, noch einmal im Stadion der Freundschaft  zu spielen“, sagt Rangelov gegenüber der RUNDSCHAU. Bis zum Transferschluss an diesem Freitag wird der Verein voraussichtlich keinen neuen Spieler mehr holen. „Stand jetzt ist der Verein nicht in der Lage, Spieler zu verpflichten“, erklärt Wollitz. „Warum das so ist? Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich bin für das Sportliche verantwortlich.“