ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:02 Uhr

Fußball
Wahlich: „Ein oder zwei Spieler könnten kommen“

Für Präsident Michael Wahlich ist die 3. Liga ein „enorme Kraftaufwand“.
Für Präsident Michael Wahlich ist die 3. Liga ein „enorme Kraftaufwand“. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Kann Drittliga-Aufsteiger Energie Cottbus doch noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen? FCE-Präsident Michael Wahlich macht den FCE-Anhängern neue Hoffnung auf Neuzugänge. Von Jan Lehmann

Am Freitag um 18 Uhr endet die Transferperiode im deutschen Fußball – die letzten Stunden dürften auch für die Anhänger von Energie Cottbus spannend werden. Denn nachdem Trainer Claus-Dieter Wollitz am Mittwoch betont hatte, „Stand jetzt ist der Verein nicht in der Lage, Spieler zu verpflichten“, gibt es nun Bewegung.

Energie-Präsident Michael Wahlich erklärte im Exklusiv-Interview mit der RUNDSCHAU: „Ein oder zwei Spieler könnten noch dazu kommen.“ Seine Bedingung dafür: „Sie müssen ablösefrei sein und ins Gehaltsgefüge des Kaders passen. Und sie müssen der Mannschaft sportlich natürlich weiterhelfen.“

Nach der Verletzung von Kevin Scheidhauer, der am Sprunggelenk operiert worden ist, hat sich besonders im Cottbuser Angriff die personelle Lage verschärft. Mit Streli Mamba hat Energie derzeit nur einen ernsthaft drittliga-tauglichen Stürmer im Kader und wird auch so am Freitag ins Auswärtsspiel beim TSV 1860 München (19 Uhr/LR-Liveticker) gehen.

Nach dem Abgang von Malte Karbstein zu Werder Bremen, für den Energie eine nicht benannte Ablösesumme kassierte, fehlt auch in der Abwehr eine Alternative für die Innenverteidiger-Position und ein adäquater Ersatz für Linksverteidiger Lasse Schlüter.

Wahlich betont im RUNDSCHAU-Interview, dass er völlig nachvollziehen könne, warum Trainer Wollitz den Kader noch verstärken will. Er sagt: „Man hat in den ersten fünf Spielen gesehen, dass die Mannschaft in der 3. Liga bestehen kann. Aber man hat auch gesehen, dass das nur unter enormem Kraftaufwand funktioniert. Da braucht man schon sehr viel Glück, um durch die lange Saison zu kommen.“ Sein Fazit: „Wir wissen, dass wir etwas machen müssen, um den Kader für diese schwierige Saison zu verstärken, aber zaubern kann hier keiner!“

Außerdem nimmt der Energie-Präsident auch Stellung zu seinem Verhältnis zu Trainer Wollitz, den Spekulationen rund um die Finanzlage des Vereins.

Das komplette Interview gibt es hier bei LR-Online und am Freitag in der Printausgabe der RUNDSCHAU.