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Fußball
Gehrmann verlängert - Wollitz „sehr glücklich“

Paul Gehrmann (M.) wurde beim 1:0-Sieg gegen Viktoria Berlin am Samstag eingewechselt.
Paul Gehrmann (M.) wurde beim 1:0-Sieg gegen Viktoria Berlin am Samstag eingewechselt. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Mittelfeldspieler Paul Gehrmann hat am Donnerstag seinen Vertrag bei Energie Cottbus verlängert – mindestens um zwei Jahre. Trainer Claus-Dieter Wollitz traut ihm trotz der Reservistenrolle eine große Entwicklung zu. Von Frank Noack

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte einen guten Grund für seine leichte Verspätung bei der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Regionalliga-Auswärtsspiel bei der VSG Altglienicke (13.30 Uhr, LR-Liveticker): die Vertragsverlängerung von Paul Gehrmann. Der 22-jährige Mittelfeldspieler hat seinen Kontrakt bei Energie Cottbus um zwei Jahre verlängert. Im Falle eines Drittligaaufstiegs verlängert sich der Vertrag automatisch bis Juni 2020. Darauf einigten sich Spieler und Verein am Donnerstagmittag.

Obwohl Gehrmann in der laufenden Saison bei seinen elf Einsätzen jeweils erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden ist, hält Wollitz große Stücke auf den defensiven Mittelfeldmann: „Ich bin sehr glücklich, dass er verlängert hat. Paul ist ein ganz wichtiger Spieler für uns. Das hat man auch zuletzt gegen Viktoria Berlin gesehen. Er hat nach seiner Einwechslung jeden Zweikampf gewonnen und für Stabilität gesorgt.“

Paul Gehrmann wechselte im Sommer 2016 vom damaligen Regionalligisten Goslarer SC in die Lausitz und bestritt bisher 47 Pflichtspiele für den FC Energie. Dabei erzielte er einen Treffer und bereitete zwei vor.

Bislang muss sich Gehrmann mit der Rolle des Backups für Tim Kruse im defensiven Mittelfeld begnügen. Wollitz traut ihm aber trotz dieser Reservistenrolle eine große Entwicklung zu. „Paul hat mittelfristig alle Chancen, regelmäßig zu spielen. Im Training ist er top. Wenn es danach geht, müsste er eigentlich schon jetzt immer spielen“, betont der FCE-Trainer.

Steckbrief Paul Gehrmann

Gehrmann (r.) kam 2016 aus Goslar. Hier wartet er bei seiner ersten Übungseinheit in Cottbus auf den Laktattest. Genau wie Joshua Putze und Fabio Viteritti, die damals ebenfalls neu waren.
Gehrmann (r.) kam 2016 aus Goslar. Hier wartet er bei seiner ersten Übungseinheit in Cottbus auf den Laktattest. Genau wie Joshua Putze und Fabio Viteritti, die damals ebenfalls neu waren. FOTO: Michael Helbig / Michael Helbig/mih1