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| 11:27 Uhr

Fußball
Scheidhauer: „Die erste Elf ist mein Anspruch“

Nach vier Wochen Probetraining bei Energie hat sich Kevin Scheidhauer entschieden: Er bleibt beim FCE.
Nach vier Wochen Probetraining bei Energie hat sich Kevin Scheidhauer entschieden: Er bleibt beim FCE. FOTO: Michael Hundt / Matthias Koch / Matthias Koch
Cottbus. Die Verpflichtung von Angreifer Kevin Scheidhauer ist bei Energie Cottbus das Signal für den Aufbruch ins spannende Fußballjahr 2018. Der FCE will zurück in die 3. Liga – genau wie der 25-Jährige. In der RUNDSCHAU spricht er über seine Entscheidung für Energie und die Ziele.

Am Samstagabend hat Kevin Scheidhauer schon seinen Einstand beim FC Energie gegeben – im sozialen Netzwerk „Instagram“ gibt es kurze Sequenzen von einer Gesangseinlage des Cottbuser Neuzugangs auf der Weihnachtsfeier der Mannschaft zu sehen. Ab Januar soll der ehemalige U17-Europameister dann auch für Stimmung auf dem Platz sorgen. Laut Trainer Claus-Dieter Wollitz hat sich der Angreifer trotz besser dotierter Angebote für Energie entschieden. Seine Fitnesswerte seien schon „sehr gut“, so der Coach. Am Montag unterschreibt Scheidhauer bei Energie einen Vertrag bis zum Juni 2019. Diese Arbeitspapiere sind gültig für die Regionalliga und die 3. Liga. In der RUNDSCHAU spricht der 1,91-Meter Mann über ...

... seine Entscheidung für Energie: „Ich wurde super von den Jungs aufgenommen. Ich habe dem Trainer schon mitgeteilt, dass das einmalig ist. Das ist eine super Truppe und die bisherige Saison hat gezeigt, dass hier etwas möglich ist. Ich würde gern mithelfen, das Ziel zu erreichen.“

... seinen Fitnesszustand: „Ich würde sagen, dass ich jetzt bei 70 bis 80 Prozent bin. Ich hoffe, dass ich nach der Vorbereitung auch eine Alternative für die erste Elf bin – weil das mein Anspruch ist.“

... die Bedingungen bei Energie Cottbus: „Das ist nicht Regionalliga, sondern ein höheres Niveau. Da heißt es anzupacken und dafür zu sorgen, dass Energie wieder da hinkommt, wo sie hingehören.“

seine Ziele mit dem FCE: „Die Rückkehr in die 3. Liga ist das erste Ziel, aber das soll nicht das Ende sein. Dennoch muss man den ersten Schritt vor dem zweiten machen.“

den Rückschritt in die 4. Liga: „Die Vorfreude überwiegt trotzdem. Ich war jetzt anderthalb Jahre verletzt. Ich bin dankbar, dass mir ein Verein, in dem vieles richtig läuft, die Chance gibt, wieder Fuß zu fassen. Und diese Chance will ich jetzt nutzen.“

Auf die Frage, ob er in Cottbus
finanzielle Abstriche machen müsse, antwortete der Leipziger übrigens knapp: „Nö, alles in Ordnung.“