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Fussball
Neuling Energie erreicht beachtliche Punkteteilung gegen Bundesliga-Topteam RB

Schuss zum 1:0: Jeremy Postelt überwindet den RB-Keeper.
Schuss zum 1:0: Jeremy Postelt überwindet den RB-Keeper. FOTO: Frank Lyttko
Cottbus. Die Cottbuser U17-Fußballer erreichen ein beachtliches 1:1 gegen Tabellenführer Leipzig. Von Georg Zielonkowski

Während Energies U17-Fußballer mit einem 1:1 gegen RB Leipzig eine beachtliche Punkteteilung erreicht haben, kam die A-Jugend beim 0:3 in Halle unerwartet klar unter die Räder.

Wenngleich es am Ende zu einem Sieg nicht gereicht hat, darf das 1:1 gegen den bisherigen Spitzenreiter RB Leipzig als außerordentlicher Erfolg des Aufsteigers gewertet werden. Zumal das Remis kein Zufalls­produkt war, sondern das verdiente Resultat nach 80 unterhaltsamen Spielminuten. Speziell im ersten Abschnitt demonstrierten die U17-Schützlinge von Trainer Sebastian König ihre weiter gewachsene Spielstärke, die in einigen Torchancen mündete. Genutzt wurde eine solche nach 27 Minuten von Jeremy Postelt, der von Kevin Schade perfekt in Szene gesetzt wurde und Leipzigs Torhüter souverän überwand. „Wir haben da dem Spitzenreiter wenig Raum zur Entfaltung gegeben und sogar selbst die größeren Spielanteile gehabt“, resümierte Energies Trainer.

Im zweiten Abschnitt erlebte König, wie der Favorit besser ins Spiel kam und nun seine Qualitäten ausspielte. Jetzt war Energies Defensive gefragt, doch mehr als ein Tor vom Elfmeterpunkt, nach einem berechtigten Strafstoßpfiff, wurde nicht zugelassen. So herrschte nach der Partie im Energie-Lager große Freude. Nicht so bei den Gästen, die ihr erstes Remis dieser Saison hinnehmen mussten und nach dem 12. Spieltag auf Platz drei zurückfielen. Energie bleibt Zehnter, mit nun sechs Zählern Differenz zum Abstiegsplatz.

Ihre höchste Saisonniederlage kassierte indes Energies U19 beim Tabellendritten Hallescher FC. Das deutliche 0:3 spiegelt die Partie klassisch wider, da die Gäste sowohl in der Abwehr als auch in der Offensive eine zu hohe Fehlerquote anboten. Zwar taugte der sehr tiefe und unebene Platz kaum für spielerische Akzente, dennoch war die Leistung von Energies A-Jugend in Summe zu schwach. Im Angriff konnten zu selten gefährliche Momente erspielt werden und die Abwehr war speziell bei beiden Gegentreffern nicht auf der Höhe, als man die HFC-Angreifer kurz vor und gleich nach der Pause recht leicht zu Toren kommen ließ. „Kämpferisch war das in Ordnung, aber wenn es in einem Spiel gleich vorn und hinten hapert, noch dazu gegen eine Mannschaft, die bisher eine tolle Serie gespielt hat, dann reicht das eben nicht für etwas Zählbares“, so ein enttäuschter Energie-Trainer Andreas Richter.