| 14:01 Uhr

Neue Rätsel um "komische" Verletzung von Schlüter

Lasse Schlüter (M.) muss seit dem Spiel in Jena pausieren.
Lasse Schlüter (M.) muss seit dem Spiel in Jena pausieren. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Lasse Schlüter kann auch an diesem Wochenende nicht für Energie Cottbus spielen. Beim Auswärtsspiel am Sonntag bei der TSG Neustrelitz wird der verletzte Linksverteidiger erneut fehlen, obwohl er keine Schmerzen mehr hat. Trainer Claus-Dieter Wollitz ist ratlos und findet die Situation "ganz komisch". Frank Noack

Was ist nur mit Lasse Schlüter los? Diese Frage stellen sich nicht nur die Fans von Energie Cottbus, sondern auch Trainer Claus-Dieter Wollitz. Denn auch an diesem Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Regionalliga-Schlusslicht TSG Neustrelitz (13.30 Uhr) muss der verletzte Linksverteidiger weiter pausieren. "Es ist ein Verlauf, den ich nicht so richtig greifen kann", sagte Wollitz am Freitagmittag bei der Pressekonferenz im Stadion der Freundschaft.

Also der Reihe nach. Vor drei Wochen beim Auswärtsspiel in Jena musste Lasse Schlüter aufgrund von muskulären Beschwerden frühzeitig ausgewechselt werden. Nach einer kurzen Pause stieg der Neuzugang von Wacker Nordhausen erst wieder ins Training ein und dann wieder aus, weil die Schmerzen im Oberschenkel zurückkamen. Eine jetzt durchgeführte MRT-Untersuchung förderte die auch für Wollitz überraschende Diagnose zutage, dass eine Sehne in der Kniekehle gerissen sein soll. "Es ist ganz komisch. Denn Lasse verspürt keine Schmerzen mehr. Die muskulären Beschwerden sind behoben", berichtete Wollitz.

Auf Empfehlung der Ärzte soll Schlüter jetzt vier bis sechs Wochen pausieren. Es wird jedoch noch weitere Untersuchungen geben, kündigte Wollitz an: "Ich hoffe, dass die Ausfallzeit reduziert werden kann."