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| 22:22 Uhr

Stimmen
Nach dem Pokal-Aus: „Fußball ist manchmal brutal“

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz ärgert sich über die Niederlage.
FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz ärgert sich über die Niederlage. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach der Pokal-Niederlage des FC Energie gibt es Lob von Gegner Freiburg. Die Stimmen zum Spiel. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Christian Streich (Trainer Freiburg): „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Cottbus hat sehr gut gespielt, sowohl fußballerisch als auch taktisch. Wir waren am Ende das glücklichere Team.“

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Cottbus): „Schade! Es ist traurig, weil wir uns nach der Pause besser sortiert hatten. Wir sind auch nach dem Elfmeter nochmal zurückgekommen. Unsere Mannschaft hätte sich die Belohnung verdient gehabt. Leider sind wir wieder ausgeschieden. Ich wünsche mir, dass wir diese Niederlage gut verarbeiten können. Wir müssen jetzt die richtigen Worte finden.“

Nils Petersen (Freiburg): „Für mich war es sehr emotional. Ein so warmer Empfang ist nicht selbstverständlich. Der Gegner hat sich mit allen Mitteln gewehrt. Aus Cottbuser Sicht ist der späte Ausgleich brutal bitter.“

Maximilian Zimmer (Cottbus): „Wir haben wieder einen richtigen Pokalfight gezeigt – und in der Verlängerung noch einmal den Ausgleich geschafft. Am Ende fliegen wir wieder im Elfmeterschießen raus. Das ist bitter. Vielleicht kriegen wir ja nächstes Jahr noch mal die Chance.“

Lasse Schlüter (Cottbus): „So ist Fußball – manchmal einfach nur brutal. Ich bezweifle, dass das in der Verlängerung ein Strafstoß für Freiburg war. Es war eine wahnsinnige Stimmung im Stadion – vor allem die Fans hätten heute den Sieg verdient gehabt.“

Marc Stein (Cottbus): „Freiburg hat nach dem 2:1 gedacht, dass sie durch sind. Aber das waren sie nicht. Wir haben uns leider nicht für die Leistung belohnt. Aber man darf nicht so vermessen sein, den Sieg vorauszusetzen. Man sieht, dass die Mannschaft eine Menge drin hat. Deshalb darf diese Leistung auch nur Auftrieb geben – so bitter das jetzt auch ist."