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| 11:51 Uhr

Mimbala über seinen Rauswurf: "Energie ist mein Herz"

Cedric Mimbala im Spiel gegen Erzgebirge Aue.
Cedric Mimbala im Spiel gegen Erzgebirge Aue. FOTO: Thomas Eisenhuth (dpa-Zentralbild)
Cottbus. Das ist ein Hammer: Energie-Trainer Vasile Miriuta verzichtet künftig auf die Dienste von Publikumsliebling Cedrick Mimbala. Der Abwehrspieler werde nicht mehr im FCE-Trikot auflaufen, kündigt er vor dem Spiel in Mainz an. Der Coach wirft Mimbala mangelnde Disziplin vor. Mimbala zeigte sich geschockt. Frank Noack Jan Lehmann

Vasile Miriuta greift im Abstiegskampf hart durch bei Energie Cottbus. Der FCE-Trainer hat Abwehrspieler Cedrick Mimbala endgültig aus seinen Planungen gestrichen. "Solange ich hier Trainer bin, spielt er nicht mehr für Energie Cottbus", kündigte Miriuta am Donnerstagmittag in der Pressekonferenz an. Auch für die Partie beim FSV Mainz 05 II an diesem Samstag (14 Uhr, Liveticker bei LR Online) spielt der bei den Fans sehr beliebte Mimbala keine Rolle mehr.

Mimbala reagierte geschockt. Zur RUNDSCHAU sagte er: "Ich habe es gerade erfahren und bin sehr erschrocken. Ich habe immer mein Herzblut in den FC Energie gesteckt und werde es auch weiter tun. Energie ist mein Herz, ich habe mir hier die Anerkennung bei den Fans hart erarbeitet. Ich werde jetzt im Training weiter Gas geben, dann werde ich sehen, wie es weitergeht."

Schon für das jüngste Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (2:1) war Mimbala von Miriuta aus disziplinarischen Gründen aus dem 18er-Kader verbannt worden. Der 29-jährige Abwehrspieler soll nach RUNDSCHAU-Informationen mehrmals den abendlichen "Zapfenstreich" überzogen haben. Am Donnerstagmittag in der Pressekonferenz erklärte Miriuta: "Wer undiszipliniert ist und nicht das macht, was alle machen müssen, spielt bei mir keine Rolle mehr. Egal, wie er heißt. Denn ohne Disziplin geht es nicht."

Miriuta weiter: "Es gibt hier keinen Zauberer. Wir müssen uns alles hart erarbeiten. Wir haben bisher zwölf Punkte geholt, weil wir Tag für Tag hart arbeiten. Wenn einer nicht mitzieht, dann ist es vorbei."

Für Mimbala ist es der endgültige Tiefpunkt in dieser Saison. Er begann die Spielzeit unter dem damaligen Trainer Stefan Krämer auf der ungewohnten Rechtsverteidiger-Position, konnte als Notlösung aber nicht immer überzeugen. In der Innenverteidigung kam Mimbala nur noch selten zum Einsatz. Nun deutet alles auf eine Trennung in der Winterpause hin.

Am Wochenanfang hatte der Energie-Trainer auf RUNDSCHAU-Nachfrage zum Thema Mimbala bereits angekündigt: "Ohne Disziplin geht es nicht bei Miriuta."

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