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Michel lässt sich nicht drängeln

Im Spiel gegen Rostock verletzte sich Michel schwer.
Im Spiel gegen Rostock verletzte sich Michel schwer. FOTO: owe1
Cottbus. Seit zwei Wochen hat Energie-Profi Sven Michel das Angebot seines Vereins über eine Verlängerung der Arbeitspapiere vorliegen. Der Club erwartet im Januar eine Entscheidung des 25-Jährigen. Jan Lehmann

Doch der Publikumsliebling lässt sich nicht drängeln. Gegenüber der RUNDSCHAU erklärt er: "Ich weiß von keiner Frist, ich mach mir keinen Druck, ich habe keinen Druck."

Allerdings betont Michel: "Ich bin nicht abgeneigt, hierzubleiben. Dass es am Ende am Vertrag scheitern sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Wir sind noch in Verhandlungen. Das wird sich, denke ich, in den nächsten Wochen klären." Michel gilt jedoch auch als einer jener Spieler, die bei einigen Zweitligisten auf dem Zettel stehen. Der gebürtige Siegerländer sagt, nichts über Anfragen aus der 2. Liga zu wissen. Er erklärt: "Ich habe zu meinem Berater gesagt, dass ich davon erstmal nichts wissen will. Ich will mich auf meinen Fußball konzentrieren, weil ich letztes Jahr ja nicht so viel gespielt habe."

Nach dem Riss des Syndesmosebandes hatte Michel in der Hinrunde lange pausieren müssen. Nun kämpft der Linksfuß, der für Energie in zwei Jahren 14 Zweitliga- und 40 Drittliga-Spiele bestritten und dabei elf Tore geschossen hat, um die Rückkehr zu alter Stärke. Sein Ziel für 2016: "Ich will mit Energie wieder da unten rauskommen."