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| 13:32 Uhr

Kommentar
Rangelov wird Energie guttun

Energie spielt am Samstag gegen Jena.
Energie spielt am Samstag gegen Jena. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Der Aufsteiger ist auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Zu Recht? Jetzt gibt es personelle Konsequenzen. Und es gibt Grund zum Optimismus. Der RUNDSCHAU-Kommentar zur Lage bei Energie Cottbus. Von Frank Noack

Energie Cottbus steht nach der Niederlage bei Fortuna Köln wieder auf einem Abstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga. Das ist für einen Aufsteiger einerseits nicht ungewöhnlich. Andererseits muss man nach knapp einem Drittel der Saison das ehrliche Zwischenfazit ziehen: Der FCE steht zu Recht dort!

Nicht, weil die erste Elf zu schlecht für die 3. Liga ist. Sondern, weil sie aufgrund der fehlenden Breite im Kader große Probleme hat, mit dem rauen Drittliga-Alltag Woche für Woche klar zu kommen. Die Stammkräfte müssen stets an ihre Leistungsgrenze gehen, damit Energie punktet. Das ist schwierig – nicht nur im Fußball.

Es ist menschlich überaus löblich, dass Trainer Claus-Dieter Wollitz so lange an seinen Leistungsträgern festgehalten hat. Es ist aber auch nachvollziehbar, dass Wollitz diesen Vertrauensvorschuss nach der erneuten Niederlage nun endgültig für aufgebraucht erklärt hat und personelle Veränderungen ankündigt. Bereits im nächsten Spiel am Samstag gegen Jena soll es neue Gesichter in der Startelf geben.

Klar, mehr Breite im Kader kostet Geld. Geld, das der Verein nicht hat. Umso wichtiger ist, dass die kürzlich nachverpflichteten Spieler zu echten Leistungsträgern werden. Allen voran natürlich Sturm-Routinier Dimitar Rangelov. Er ist zwar mittlerweile 35 Jahre alt, aber eben auch erfahren. Er weiß ganz genau, wie man sich im Profi-Fußball bewegen muss, um erfolgreich zu sein.

Gerade deshalb kann ihn diese Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt jetzt so gut gebrauchen.

FOTO: LR / Sebastian Schubert