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| 17:09 Uhr

Kommentar
Rangelov und die Erinnerungen

Das legendäre Tor von Dimitar Rangelov gegen Rostock.
Das legendäre Tor von Dimitar Rangelov gegen Rostock. FOTO: DPA / Bernd Settnik
Cottbus. Mit der Rückkehr von Dimitar Rangelov zum FCE werden Erinnerungen wach. Aber reicht das aus? Meine Meinung zur Lage bei Energie Cottbus. Von Frank Noack

Ich bin mir sicher, dass viele Fans von Energie Cottbus gerade jetzt gern an den 26. April 2008 zurückdenken. Samstagnachmittag im Stadion der Freundschaft. Im Bundesliga-Kellerduell gegen Hansa Rostock braucht der FCE einen Sieg. Es läuft schon die Nachspielzeit. Der eingewechselte Dimitar Rangelov springt nach einer Flanke von Stiven Rivic höher als der Rostocker Junior Alves Orestes und köpft den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Netz. Es ist das Tor zum Klassenerhalt.

Ein solches Szenario kann Energie auch an diesem Samstag gegen Carl Zeiss Jena gebrauchen. Klar, wir schreiben den Herbst 2018 und der Kampf um den Klassenerhalt hat gerade erst begonnen.

Ein Jahrzehnt nach seinem legendären Rostock-Tor ist Dimitar ­Rangelov zurück beim FCE. Und womöglich wird er auch gegen Jena wieder in der Schlussphase eingewechselt werden. Den Rest der Neuauflage dieser (Erfolgs-)Geschichte muss allerdings das aktuelle Team schreiben. Denn ­Stiven Rivic hat seine Karriere ja inzwischen beendet. Und allein für schöne Erinnerungen gibt es keine Punkte.    

FOTO: LR / Sebastian Schubert