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| 11:37 Uhr

Gute Nachrichten vor dem Braunschweig-Spiel (mit VIDEO)
Zimmer will auch im Abstiegsfall bei Energie bleiben

 Maximilian Zimmer möchte auch in der kommenden Saison unter der Flagge vom FC Energie kicken – notfalls sogar wieder in Liga vier.
Maximilian Zimmer möchte auch in der kommenden Saison unter der Flagge vom FC Energie kicken – notfalls sogar wieder in Liga vier. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energies verletzter Spielmacher Maximilian Zimmer hat signalisiert, auch in der Regionalliga wieder für den FCE auflaufen zu wollen. „Aber die 3. Liga wäre natürlich geiler“, sagt der 26-Jährige. Von Jan Lehmann

In der hitzigen Woche vor dem entscheidenden Spiel bei Eintracht Braunschweig (Samstag, 13.30 Uhr) gibt es eine positive Nachricht für Energie Cottbus: Maximilian Zimmer, einer der Aufstiegshelden aus der vergangenen Regionalliga-Saison, will seinen Vertrag bei Energie Cottbus verlängern.

Der 26-Jährige, der seit Januar mit einem Kreuzbandriss ausfällt, erklärte auf RUNDSCHAU-Nachfrage: „Die Gespräche laufen gut. Ich bin mit dem Trainer soweit einig.“ Wichtig Zusatzinformation in diesen Tagen, an denen Energie gegen den erneuten Absturz in die Regionalliga kämpft: Zimmer würde auch im Abstiegsfall bleiben. Er sagt: „Es ist dafür gar nicht so entscheidend, ob Energie drin bleibt oder nicht, ich hatte sowieso ein positives Signal zurückgegeben. Aber die 3. Liga wäre natürlich geiler.“

Auch im Saisonfinale kann Zimmer seine Kollegen nur abseits des Rasens unterstützen. Nach der Operation im März befindet er sich im Reha-Training. Das absolviert der Mittelfeldspieler mit den besonderen Freistoßkünsten in seiner Heimatstadt Berlin. Zimmer berichtete: „Ich bin auf dem Weg der Besserung. Weil ich es nicht das erste Mal hatte, dauert es ein bisschen länger.“

Als Nachwuchsspieler bei Hertha BSC hatte sich der einstige Junioren-Nationalspieler schon einmal das Kreuzband gerissen. Damals musste er viermal operiert werden und fiel zwei Jahre aus. Nachdem er im Nationalteam mit Mario Götze (Borussia Dortmund), Shkodran Mustafi (FC Arsenal) oder Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) gespielt hatte, konnte sich Zimmer im Profi-Bereich noch nicht vollends durchsetzen. Über Kaiserslautern, Babelsberg und den Berliner AK landete er schließlich in Cottbus. Nach einer überragenden Regionalliga-Saison, die er mit dem sensationellen Freistoßtreffer im Aufstiegsspiel gegen Weiche Flensburg gekrönt hatte, erlebte Zimmer eine durchwachsene Drittliga-Spielzeit. Er hatte Probleme, sich an die harte Gangart in der neuen Spielklasse zu gewöhnen und kam wegen diverser Verletzungen nur auf 13 Einsätze. Dann setzte der Kreuzbandriss das vorerst endgültige Stoppzeichen.

Nun muss Zimmer sich mühsam zurückkämpfen. FCE-Coach Claus-Dieter Wollitz hatte dem Mittelfeld-Akteur direkt nach der erschütternden Nachricht von der schweren Knieverletzung die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages angeboten. Wollitz hatte betont: „Er hat es verdient, dass er nach der Operation in Ruhe und unter professionellen Bedingungen an seinem Comeback arbeiten kann.“ Wann das so weit sein wird, ist unklar. Zimmer, der in diesen Tagen mit seiner Frau Ewelina sein erstes Kind erwartet, kann da noch keinen konkreten Termin nennen und sagte: „Das wird noch eine Weile dauern.“

Bis dahin kann er dem FCE nur die Daumen drücken. Das macht er mit Inbrunst und sagt: „Meine Situation ist jetzt egal. Es geht nur darum, dass der Verein in der 3. Liga bleibt.