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| 16:44 Uhr

Fußball
Maskenmann Stein fordert FCE-Steigerung

Für Marc Stein war es das erste Spiel nach seinem Nasenbeinbruch.
Für Marc Stein war es das erste Spiel nach seinem Nasenbeinbruch. FOTO: Christiane Weiland
Osnabrück. Der Kapitän ist zurück im Team. Verhindern konnte Marc Stein die Niederlage von Energie Cottbus beim VfL Osnabrück aber nicht. Für die nächste Partie gegen Uerdingen macht er klare Vorgaben. Von Frank Noack

Marc Stein winkte ab und wollte erst gar keine Ausreden für die 1:3 (0:1)-Niederlage von Energie Cottbus beim VfL Osnabrück aufkommen lassen. „An der Maske hat es heute jedenfalls nicht gelegen. In der 1. Halbzeit waren wir einfach zu passiv. In der 2. Halbzeit sind wir gut zurückgekommen. Da war es dann ein Spiel auf Augenhöhe. Leider haben wir in den letzten zehn Minuten einfache Fehler gemacht“, kritisierte der FCE-Kapitän nah der Niederlage beim Tabellenführer der 3. Fußball-Liga.

Für Marc Stein war es das erste Spiel nach seinem Nasenbeinbruch in der Partie in Kaiserslautern. Der Innenverteidiger lief mit einer Gesichtsmaske auf, die er schon im Training getragen hatte. Die Maske war zwar etwas ungewohnt, Stein meldete sich aber trotzdem mit gewohnter Courage und Übersicht zurück. „Durch die Verletzung ist ja jetzt nicht alles anders. Es war schließlich nur die Nase gebrochen“, versicherte Stein.

Für die nächste Partie am Samstag gegen den KFC Uerdingen hat der Kapitän erheblichen Steigerungsbedarf ausgemacht. „Auf der 2. Halbzeit in Osnabrück können wir aufbauen. Aber wir dürfen nicht so viele einfache Fehler machen.“

Besser als in der 1. Halbzeit in Osnabrück zu spielen, wird auch nötig sein, um gegen Mitaufsteiger Uerdingen mit dem Ex-Cottbuser Coach Stefan Krämer zu punkten. „In der 1. Halbzeit haben wir geschlafen. In der 2. Halbzeit haben wir es viel besser gemacht, aber leider nicht gut genug“, fasste Torhüter Avdo Spahic die Partie an der Bremer Brücke in Osnabrück zusammen.

Energie Cottbus in Osnabrück FOTO: Eibner-Pressefoto / Wedel /Eibner-Pressefoto