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| 18:16 Uhr

Fussball
Gegner-Check:Wackers Königstransfer ist nur noch Reservist

Energie Cottbus reist am Samstag zum Regionalliga-Spitzenspiel nach Nordhausen. Eine Partie mit vielen Toren aber ist in Thüringen eher nicht zu erwarten. Von Steven Wiesner

Leistungsstärke: Nordhausen hat von den jüngsten neun Partien nur eine verloren (1:2 gegen Viktoria Berlin) und stellt mit sechs Gegentoren auch die zweitbeste Defensive der Liga hinter Energie Cottbus (3). Allerdings hat der Tabellendritte mit 15 Treffern auch nur ein Tor mehr geschossen als Tabellenschlusslicht Luckenwalde.

Topspieler: Von den Angreifern Nils Pichinot (28) und Bedi Buval (31) geht am meisten Gefahr aus. Pichinot ist mit vier Treffern bester Schütze und Buval stürmte vergangene Saison noch für Meister Jena.

Ex-Cottbuser: Mit Matthias Peßolat (32) und Tim Häußler (20) stehen zwei ehemalige Energie-Spieler im Aufgebot. Häußler spielte bis 2016 für den FCE und wechselte nach elf Einsätzen für die zweite Mannschaft des FC Bayern vor dieser Saison nach Thüringen. Peßolat ist gebürtiger Cottbuser und kickte im Nachwuchs für Brieske und Energie. Und mit Torwarttrainer Tomislav Piplica (48) gehört natürlich noch ein weiteres bekanntes Gesicht zum Stab.

Besonderheit: Der frühere Bundesliga-Spieler Marco Sailer (31) wurde vor einem Jahr mit großem Medienwirbel beim Viertligisten vorgestellt nach seinem Wechsel aus Darmstadt. Für die "Lilien" war der Mittelfeldspieler mit dem markanten Bart in der Saison 2015/16 ganze 14 Mal in der deutschen Eliteliga aufgelaufen. In dieser Saison hat er bisher aber mehr Minuten für die zweite Mannschaft Nordhausens (Thüringen-Liga) absolviert als für die Erste.