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Marc Stein ist diesmal Kapitän ohne Stellvertreter

Marc Stein
Marc Stein FOTO: Beyer
Neustrelitz. Beim Auftaktspiel gegen die TSG Neustrelitz führte Marc Stein den FC Energie wie gewohnt als Kapitän auf den Rasen. Der 32-jährige Innenverteidiger hatte dieses Amt auch schon in der vergangenen Saison von Trainer Claus-Dieter Wollitz übertragen bekommen. Frank Noack

Auf einen Stellvertreter verzichtet Wollitz diesmal übrigens: "Wenn Stein ausfallen sollte, entscheiden wir kurzfristig, wer die Kapitänsbinde trägt. Einen Vize-Kapitän zu benennen, finde ich affig."

Tim Kruse und Fabio Viteritti gehören ebenfalls wieder zum Mannschaftsrat. Neu in diesem Gremium ist Kevin Weidlich, der den zu den Sportfreunden Lotte in die 3. Liga abgewanderten Joshua Putze ersetzt. Und Alexander Meyer ist anstelle des verletzten Philipp Knechtel dabei. "Nicht, weil wir Philipp nicht mehr dabei haben wollen, sondern weil er in der Reha ist und wir auch mal kurzfristig eine Besprechung des Mannschaftsrates machen", begründet Wollitz den Wechsel.

Knechtel hatte sich in der vergangenen Saison gleich zwei Kreuzbandrisse zugezogen und macht sich seitdem für sein Comeback fit. "Philipp liegt trotzdem voll im Plan", berichtet Wollitz. In diesem Jahr wird der junge Innenverteidiger jedoch nicht mehr für Energie spielen können. Geplant ist, dass Knechtel kurz vor Weihnachten ins Mannschaftstraining einsteigt, um dann auch die Vorbereitung auf die Rückrunde mit dem Team absolvieren zu können.

Deutlich eher soll Rechtsverteidiger Marcel Baude wieder auf dem Rasen stehen. Er hatte sich die Kniescheibe gebrochen und muss derzeit eine Schiene tragen, um das Knie ruhigzustellen. Eine Operation ist nicht nötig. Voraussichtlich Ende September beziehungsweise Anfang Oktober rechnet man bei Energie mit dem Comeback des Routiniers.

Kevin Weidlich fehlte beim Start in Neustrelitz wegen muskulärer Beschwerden. Der Mittelfeldspieler wurde im Hinblick auf die englische Woche mit den beiden Heimpartien gegen Chemie Leipzig am Mittwoch und Budissa Bautzen am Samstag geschont.

Torhüter Avdo Spahic konnte nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Testspiel gegen den VfB Krieschow inzwischen wieder mit dem Lauftraining beginnen.