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| 20:26 Uhr

Fußball
Mamba-Spekulationen: Dynamo oder Union?

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Das Dauerthema rund um den begehrten Angreifer Streli Mamba lässt den FC Energie Cottbus nicht los. Nachdem FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Rande des Spiels gegen Unterhaching mitgeteilt hatte, dass dem Verein inzwischen vier Angebote von Zweitligisten für Mamba vorlägen, reißen die Spekulationen nicht ab. Von Jan Lehmann

Beim Online-Portal „Tag24“ wird Dynamo Dresden als möglicher Interessent ins Spiel gebracht. Die Sachsen haben gerade erst Angreifer Pascal Testroet nach Aue abgegeben. Bei „Liga-zwei.de“ werden der FC St. Pauli und Union Berlin als jene Clubs ausgemacht, die im Angriff noch Verstärkung benötigen könnten. Auch der 1. FC Magdeburg könnte ein Auge auf Mamba geworfen haben. Laut „Bild“ ist der Zweitliga-Aufsteiger auf der Suche nach einem Backup für Torjäger Christian Beck.

Das Interesse des SC Paderborn ist derweil verbrieft. Paderborns Manager Markus Krösche hatte gegenüber dem „Westfalen-Blatt“ erklärt: „Streli will zu uns, das ist Fakt.“ Einen Vorvertrag habe der Angreifer allerdings nicht unterschrieben. Und trotz des auf 500.000 Euro Ablöse erhöhten Angebots blockt Energie laut „Westfalen-Blatt“ die Verhandlungen ab.

Vermutlich aus gutem Grund. Die Cottbuser scheinen in dem Transferpoker derzeit gute Karten zu haben. FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz, der lange Zeit die halbe Million Euro als Schmerzgrenze ausgegeben hatte, erklärte nun gegenüber „Telekom-Sport“: „Sollte es einen Club geben, der ab 750.000 Euro aufwärts bezahlt, bin ich mir sicher, dass der Verein sich gesprächsbereit erklärt."

Und egal wie der Transferpoker ausgeht, der FCE kann sich jetzt schon als Gewinner sehen. Bleibt der 24-Jährige, dann haben die Lausitzer bis zum Saisonende einen ganz gefährlichen Stürmer im Team, vor dem inzwischen alle Drittligisten ordentlich Respekt haben dürften. Und andernfalls hätten der Aufsteiger für einen Angreifer, der vor zwei Jahren über ein Probetraining von der zweiten Mannschaft des SV Sandhausen in die Lausitz gekommen ist, eine stattliche Ablöse kassiert.