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| 19:00 Uhr

Landespokal-Halbfinale
Endspiel! Energie gewinnt 5:0 gegen Brieselang

FOTO: FuPa Brandenburg / Sven Bock
Brieselang. Energie Cottbus hat zum dritten Mal in Folge das Finale des brandenburgischen Landespokals erreicht. Gegen Sechstligist Grün-Weiß Brieselang gaben sich die Cottbuser mit einer B-Elf keine Blöße.

Die Torfolge:

0:1 Lars Bender (2.) Abdulkadir Beyazit legt im Strafraum quer, Bender muss nur noch einschieben.

0:2 Tim Kruse (28.) Nach einem Freistoß von Lasse Schlüter köpfte der 36-Jährige zentral ins Tor.

0:3 Abdulkadir Beyazit (37.) Einen Seitenwechsel von Lars Bender legte Fabio Viteritti direkt in die Mitte ab. Dort vollendete der Cottbuser Angreifer.

0:4 Lars Bender (43.) Von rechts schlenzte der Cottbuser einen langen Ball ins Brieselanger Tor.

0:5 Moritz Broschinski (69.) Der eingewechselte Andrej Startsev hatte sich links gut durchgetankt. Broschinski vollendete zentral.

Die 1. Halbzeit: Nach einer langen Anfahrt mit Stau auf der Autobahn gingen die Cottbuser in Falkensee von Beginn an konzentriert zu Werke. Auf dem sehr holprigen Rasenplatz legte Abdulkadir Beyazit bereits in der 2. Spielminute quer, Lars Bender musste nur noch zum 1:0 einschieben. Danach kontrollierten die Cottbuser das Spiel. In der 15. Minute musste sich Torhüter Avdo Spahic bei einem Freistoß der Brieselanger allerdings richtig lang machen, um seine Mannschaft vor dem Ausgleich zu bewahren. Mit dem Kopfballtor von Tim Kruse (28.) nach einer Freistoßflanke von Lasse Schlüter sowie dem 3:0 durch Abdulkadir Beyazit (37.) und den zweiten Treffer von Lars Bender (43.) machte der FCE dennoch bereits in der ersten Halbzeit alles klar für das Finale.

Das findet entweder in Luckenwalde oder in Rathenow statt, diese beiden Teams treffen am 17. April im zweiten Halbfinale aufeinander und ermitteln dort den Cottbuser Endspiel-Gegner.

 Energie-Trainer Wollitz vertraut in Brieselang im Landespokal-Halbfinale den Spielern aus der zweiten Reihe.
Energie-Trainer Wollitz vertraut in Brieselang im Landespokal-Halbfinale den Spielern aus der zweiten Reihe. FOTO: Steffen Beyer

Die 2. Halbzeit: Energie behielt die Spielkontrolle, ohne übermäßiges Tempo zu gehen. Im Falkenseer Flutlicht erhöhte Moritz Broschinski zum 5:0 (69.). Der Angreifer aus Finsterwalde war der Aktivposten, auch Abdulkadir Beyazit konnte Qualitäten andeuten. Eine Schrecksekunde gab es nach einem Foul an Tim Kruse, doch der Routinier konnte weiterspielen.

Das ist die Statistik:

Grün-Weiß Brieselang – Energie Cottbus 0:5 (0:4)

Brieselang: Doth – Gastene (77. Ide), Hildebrand, Glen (25. Cikaric), Hippe, Franke, Greinert, Malak, Krause (72. Schimmack), Schmidt, Dülek

Cottbus: Spahic – Weidlich (46. Baude), Knechtel, Schneider, Schlüter – Kruse, Gehrmann – Bender, Viteritti (46. Startsev) – Broschinski, Beyazit.

Tore: 0:1 Bender (2.), 0:2 Kruse (28.), 0:3 Beyazit (37.), 0:4 Bender (43.), 0:5 Broschinski (69.), Zuschauer: 1090; Schiedsrichter: Daniel Köppen (Rathenow); Gelbe Karten: Greinert / -

Das sind die Stimmen zum Spiel: „Wir haben unseren Job gut erledigt“

Der Liveticker von FuPa Brandenburg ist hier zu finden: Grün-Weiß Brieselang - Energie Cottbus

Mit Avdo Spahic im Tor tritt Energie Cottbus um 19 Uhr in Falkensee zum Landespokal-Halbfinale gegen Grün-Weiß Brieselang an. Der Keeper kann sich nach den Wacklern von Kevin Rauhu Hoffnung machen, auch am Samstag im Abstiegsendspiel gegen Carl Zeiss Jena wieder zur Startelf zu gehören.

Ansonsten setzt Trainer Claus-Dieter Wollitz vor allem auf Akteure aus der zweiten Reihe. Das ist nachvollziehbar. Im Abstiegskampf haben die Lausitzer viele Kraft gelassen. Und die drei Klassen Unterschied muss Energie auch so auf dem Spielfeld sichtbar werden lassen. Mit Lasse Schlüter, Fabio Viteritti, und Kevin Weidlich sind immerhin drei etatmäßige Stammspieler dabei. Tim Kruse gibt nach fünf Monaten Verletzungspause sein Comeback in der Startelf.