ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:44 Uhr

Leistungskontrolle in Köln: Wie schlau ist Energie?

Sven Michel (r.) spricht im RUNDSCHAU-Video über die vergebenen Chancen und die Qualität seiner Mannschaft.
Sven Michel (r.) spricht im RUNDSCHAU-Video über die vergebenen Chancen und die Qualität seiner Mannschaft. FOTO: Picturepoint/pfr1
Cottbus. Der Saisonstart war klasse, dann folgten zwei Niederlagen: Im Auswärtsspiel bei Fortuna Köln muss Energie Cottbus am Freitagabend (19 Uhr) nun nachweisen, wie gut die Mannschaft in dieser Saison tatsächlich ist. Trainer Krämer sieht sein Team besser aufgestellt als im Vorjahr – da gab es eine deftige 0:3-Klatsche in Köln. Jan Lehmann

Hefte raus, Leistungskontrolle: Wir wollen wissen, was der FC Energie aus der bitteren 0:3-Niederlage in der vergangenen Saison in Köln und den beiden zurückliegenden Heimpleiten gelernt hat. Trainer Stefan Krämer erinnert sich an Köln: "Das war in der Hinrunde einer unserer schwächsten Auftritte. Wir sind sehr hoch angelaufen und haben uns fast schon naiv auskontern lassen."

"Naiv" - das war auch die Selbsteinschätzung von Kapitän Uwe Möhrle über das Verteidigungsverhalten seiner Mannschaft im Pokal gegen Mainz 05. Nach der 0:1-Pleite zuletzt gegen Chemnitz indes verwendete Möhrle den Begriff "dämlich", um den Freistoß zum Gegentor zu beschreiben.

Jetzt muss sich also zeigen: Wie schlau ist der FCE in dieser Saison tatsächlich? Trainer Krämer sieht seine Mannschaft besser aufgestellt als in der Vorsaison. Er beschreibt: "Vor einem Jahr gab es keine Alternative zur vollen Attacke. Das ist jetzt anders." Auch Angreifer Sven Michel ist deshalb optimistisch und erklärt: "Wir sind mit unseren Fehlern gewachsen. Ich bin mir sehr sicher, dass wir dort nicht wieder drei Stück kriegen."

Auf die Hilfe von Fortuna dürfen die Cottbuser indes nicht hoffen, gegen den angeschlagenen Gegner müssen es die Lausitzer schon selbst richten. Besonders in der Offensive, in der zuletzt gerade gegen Chemnitz viele Torchancen ungenutzt blieben. Michel ist zuversichtlich: "Es muss nur wieder der Ball einmal über die Linie gehen, dann ist der kleine Fluch gebrochen."

Sollte dies gelingen, hätte Energie gute Chancen auf eine erfolgreiche Leistungskontrolle in Köln - bei der am Ende statt einer Eins auch gerne ein Dreier stehen darf.