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| 12:20 Uhr

Nächster Abgang bei Energie Cottbus
Geht Schlüter zum FCE-Abstiegsrivalen?

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Bei Energie Cottbus geht die Abschiedstour der einstigen Aufstiegshelden weiter. Nach RUNDSCHAU-Informationen hat nun auch Lasse Schlüter einen neuen Club gefunden. Mit diesem Verein verbindet der FCE einen ganz bitteren Tag. Auch weitere Profis haben Angebote. Von Jan Lehmann

Für den gebürtigen Hamburger Lasse Schlüter geht es nach drei Jahren in der Lausitz nun wohl wieder mehr in Richtung Heimat. Der 27-Jährige ist sich nach RUNDSCHAU-Informationen mit Eintracht Braunschweig über einen Vertrag einig. Er würde damit also ausgerechnet zu jenem FCE-Abstiegsrivalen wechseln, bei dem Energie vor zwei Wochen mit einem 1:1 abgestiegen war – den Cottbusern fehlte nur ein einziges Tor zum Klassenerhalt.

Braunschweig geht nach dem Beinahe-Abstieg nun auf große Einkaufstour. Mit Orhan Ademi (Würzburger Kickers) und Nick Proschwitz (SV Meppen) wurden zwei Top-Stürmer aus der 3. Liga verpflichtet, mit dem Ex-Cottbuser Martin Kobylanski von Preußen Münster zudem ein äußerst torgefährlicher Mittelfeldspieler geholt.

Schlüter könnte nun der Ersatzmann für Braunschweigs Niko Kijewski sein, der bisher der einzige Linksverteidiger im Eintracht-Kader ist. Zuvor galt auch Energie-Profi Fabian Holthaus als Kandidat für diese Position.

Schlüter war von Wacker Nordhausen nach Cottbus gekommen und hatte 106 Pflichtspiele für Energie absolviert. Dabei erzielte er neun Tore und bereitete 21 Treffer vor. Zwischenzeitlich fungierte er als Kapitän beim FC Energie. Er geht ablösefrei, sein Vertrag in Cottbus galt nur für die 3. Liga.

Mit seinem Abgang verliert auch der Reiterhof in Sielow eine erfolgreiche Reiterin. Schlüters Lebensgefährtin Natalie Blanke muss für ihre Pferde nun in der Nähe von Braunschweig einen neuen Stall finden.

Währenddessen gibt es Spekulationen um weitere Abgänge von Leistungsträgern beim FCE. So soll Jürgen Gjasula bei Zweitliga-Absteiger 1. FC Magdeburg im Gespräch sein. Verteidiger José-Junior Matuwila ist weiterhin ein Thema beim 1. FC Kaiserslautern.