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Krämer verteidigt Debütant Zickert: „Muss Risiko eingehen“

33 Jonas Zickert (Energie Cottbus, )
33 Jonas Zickert (Energie Cottbus, ) FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Mit dieser Personalie hatte Trainer Stefan Krämer alle überrascht: Statt des routinierten Thomas Hübener beordete er beim 1:1 gegen Fortuna Köln den erst 17-jährige Jonas Zickert in die Startformation. Der Youngster habe sich den Einsatz „durch top Leistungen im Training verdient“, begründet Krämer. Frank Noack

Für Zickert war es erst der zweite Einsatz in der 3. Liga. Beim 0:3 in der Vorwoche gegen Arminia Bielefeld wurde der U 19-Spieler eingewechselt. Zu einem Sieg reichte es auch diesmal nicht. Die Freunde über sein Startelf-Debüt war bei Zickert deshalb getrübt: "Wir hätten natürlich gern gewonnen."

Der FCE-Youngster zeigte im defensiven Mittelfeld eine en gagierte und laufstarke Leistung, verlor allerdings beim Kölner Gegentor durch Thiemo-Jerome Kialka in der 37. Minute kurz die Übersicht. Trotzdem verteidigt Trainer Krämer den Debütanten. "Wenn ich so einen Jungen aufstelle, dann übernehme ich auch die volle Verantwortung für seine Leistung und damit auch für das Tor. Das Risiko muss man eingehen", erklärt der Energie-Coach. "Ansonsten hat er im Spiel viele Sachen gut gelöst."