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| 11:38 Uhr

Fußball
Kapitän Stein fällt aus – was macht Rangelov?

Marc Stein ist gegen Zwickau gesperrt.
Marc Stein ist gegen Zwickau gesperrt. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus kämpft weiter mit personellen Sorgen. Im nächsten Spiel gegen Zwickau fällt ausgerechnet Kapitän Marc Stein aus. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

Die Personalnot bei Energie Cottbus hält an. Kapitän Marc Stein kassierte am Samstag bei der 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den Karlsruher die 5. Gelbe Karte. Der Innenver­teidiger ist deshalb für das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FSV Zwickau (Stadion der Freundschaft, 14 Uhr) gesperrt.

Als Ersatz für den Abwehrchef stehen die Youngster Philipp Knechtel (22) und  Max Grundmann (20) bereit. Lediglich Außenseiter-Chancen dürfte der erste 18-jährige Leon Schneider haben.

Probleme gibt es auch im defensiven Mittelfeld. Tim Kruse wird wohl bis zum Samstag nicht fit werden, Daniel Stanese fällt ebenfalls aus. In Karlsruhe musste Paul Gehrmann ran.

Trainer Claus-Dieter Wollitz betont: „Im Moment kommt alles auf einmal. Aber vielleicht haben wir es dann irgendwann hinter uns. Wir werden auch wieder Spiele gewinnen.“

Für Energie war es das siebte Spiel ohne Sieg. Cottbus ist in die Abstiegszone abgerutscht. Allerdings hat der Aufsteiger ein Spiel weniger absolviert als die meisten Konkurrenten. Die Nachholpartie gegen den Halleschen FC findet am 10. Oktober ebenfalls im Stadion der Freundschaft statt.

Es gibt aber auch eine positive Nachricht: Der in Karlsruhe wegen der 5. Gelben Karte gesperrte Streli Mamba kann gegen Zwickau wieder mitwirken. Er war als Zuschauer mit ins Wildparkstadion gereist.

Zeitnah soll es auch eine Entscheidung in der Personalie Dimitar Rangelov. Energie möchte den 35-jährigen Sturm-Routinier zu überschaubaren Konditionen verpflichten. Noch gibt es aber keine Einigung. Wie gut Energie einen Angreifer mit Tor-Instinkt gebrauchen kann, zeigte sich auch bei der Niederlage gegen Karlsruhe, als die Lausitzer reihenweise beste Möglichkeiten vergaben und am Ende wieder als Verlierer vom Platz gingen.