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| 22:16 Uhr

Die Stimmen zum Spiel in Zwickau
„Ich habe noch nie so einen arroganten Schiedsrichter gesehen“

 Schiedsrichter Justus Zorn musste sich einige Fragen gefallen lassen von den Cottbuser Spielern.
Schiedsrichter Justus Zorn musste sich einige Fragen gefallen lassen von den Cottbuser Spielern. FOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/Bert_Harzer
Zwickau. Energie Cottbus verliert 1:2 in Zwickau. Viele Cottbuser regten sich nach dem Spiel über Schiedsrichter Justus Zorn auf. Die Fehler suchen sie aber auch bei sich selbst. Die Reaktionen nach dem Abpfiff. Von Frank Noack und Steven Wiesner

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Es gab einige eigenartige Situationen mit dem Schiedsrichter heute. Aber wir hatten so viele Torchancen, darüber müssen wir uns aufregen. Selbst nach dem 0:2 hatten wir noch Chancen. Das 1:2 ist dann einfach zu spät gefallen. Die Richtung war trotzdem ordentlich über weite Phasen. Wir müssen aus diesem Frust Energie entwickeln und Samstag gewinnen.“

Toni Wachsmuth (Kapitän FSV Zwickau): „Der Sieg war ungemein wichtig, wir haben alle die Tabelle gesehen vor dem Spiel. Cottbus war spielerisch überlegen und wir waren brutal effektiv, haben in den entscheidenden Situationen zugeschlagen. Ich glaube, das man das 1:0 nicht abpfeifen muss, weil ich Rauhut nicht behindere.“

Frank Eulberg (Co-Trainer Energie Cottbus): „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir wussten, dass sich Zwickau nur über lange Bälle und Standards definiert und dort gefährlich ist. Da haben wir zu viel zugelassen.“

Jürgen Gjasula (Energie Cottbus): „Ich habe noch nie in meiner gesamten Karriere so einen arroganten Schiedsrichter gesehen. Aber ich will es nicht auf den Schiri schieben. Wir hatten die klar besseren Möglichkeiten. Wir müssen einfach Tore schießen. Und wir haben wieder sehr dumme Gegentore kassiert.“

Nils Miatke (FSV Zwickau): „Cottbus ist trotzdem nicht weg. Es sind noch acht Spiele zu absolvieren. Unser Plus waren die Standardsituationen. Das trainieren wir, heute hat es mal wieder geklappt. Nach dem 2:0 haben wir uns das Leben allerdings selbst schwer gemacht. Da hatte Cottbus richtig gute Chancen.“

José-Junior Matuwila (Energie Cottbus): „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Wir konnten unsere fußballerischen Qualitäten nicht auf den Platz bringen. Wir haben uns das Spiel der Zwickauer mit langen Bällen aufzwingen lassen. In der 2. Halbzeit hat es besser geklappt. Zwickauer war effizienter. Dass der Schiri in der Nachspielzeit so früh abgepfiffen hat, war abenteuerlich.“