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Hoppla, Energies "Wunschspieler" Djengoue wieder da

Nestor Djengoue Kiebitztag des FC Energie Cottbus - Offizielle Vorstellung der Mannschaft Nestor Djengoue Kiebitztag the FC Energy Cottbus official presentation the Team
Nestor Djengoue Kiebitztag des FC Energie Cottbus - Offizielle Vorstellung der Mannschaft Nestor Djengoue Kiebitztag the FC Energy Cottbus official presentation the Team FOTO: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)
Cottbus. Bekommt Nestor Djengoue nun endlich einen Vertrag bei Energie Cottbus? Der Kameruner spielt derzeit erneut zur Probe vor. Frank Noack

Ein Probespieler ist bereits wieder weg, der andere darf sich in den nächsten Tagen weiter für einen Vertrag bei Energie Cottbus empfehlen: "Wunschspieler" Nestor Djengoue (23) - zurzeit ohne Verein - kann sich im zweiten Anlauf offenbar gute Hoffnungen auf einen Kontrakt in der Lausitz machen. Der erst 19-jährige Jean-Pier Bohmann vom Verbandsligisten Mecklenburg Schwerin packte dagegen nach dem Training am Mittwoch seine Sachen - das weitere Vorgehen ist offen. Er hatte zwei Tage lang in Cottbus mittrainiert. "Bohmann wurde uns empfohlen. Deshalb wollten wir uns einen Überblick verschaffen. Er hat seine Sache gut gemacht", sagt FCE-Trainer Stefan Krämer.

Deutliche größere Chancen hat Djengoue. Für den Kameruner ist es der zweite Versuch in Cottbus. Die bereits im Sommer fest angepeilte Verpflichtung scheiterte damals an den fehlenden Arbeitspapieren des Defensivspielers, der sowohl als Innenverteidiger als auch auf der Sechserposition zum Einsatz kommen kann. Die rechtliche Hürde ist dem Vernehmen nach inzwischen aus dem Weg geräumt. "Wir wollen uns jetzt einfach über seinen Fitnesszustand kundig machen. Er wird zehn Tage lang bei uns mit trainieren", erklärt Krämer und ergänzt: "Nestor war im Sommer ein absoluter Wunschspieler von mir. Seitdem hat er ein dreiviertel Jahr lang nicht gespielt. Dafür macht es jedoch gut."

Trotz will sich Energie mit einer Verpflichtung Zeit lassen und sich auch medizinisch absichern. Wenn alles passt, kündigt Krämer an, "könnte es wieder ein Thema werden". Frank Noack