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Höchste Hürde für FCE-A-Jugend

Leon Schneider ist einer der vielen B-Jugendlichen, die nun ins A-Team von Energie aufgerückt sind. Zum Aufgalopp wird es gleich richtig schwer.
Leon Schneider ist einer der vielen B-Jugendlichen, die nun ins A-Team von Energie aufgerückt sind. Zum Aufgalopp wird es gleich richtig schwer. FOTO: ski1
Cottbus. Erst am 19. August steigt die U19 des FC Energie mit dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue in die anspruchsvolle Aufgabe der Regionalliga 2017/18 ein, die im Idealfall mit der Rückkehr in die Bundesliga einhergehen soll. Georg Zielonkowski / ski1

Bekanntlich mussten die A-Jugendlichen in der letzten Saison den Abstieg hinnehmen.

Dennoch bekommen sie es bei ihrem ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit wieder mit einer Bundesligamannschaft zu tun. Weil sie als Landespokalsieger nun ihr Startrecht für die erste Runde des neuen DFB-Pokal-Wettbewerbs genießen können. So kommt es schon an diesem Sonntag zu einem Duell mit Erstligist VfL Bochum. In der West-Staffel wurden die Rheinländer in der letzten Spielzeit Vierter, bei der Dichte von Bundesligisten im Raum NRW eine geradezu herausragende Bilanz. "Für unsere neu formierte Mannschaft, die auf diesen Kräftevergleich geradezu brennt, wird bei diesem Duell die Frage zu beantworten sein, wie sich unsere völlig neu formierte A-Jugend bei so einer doch schon ziemlich anspruchsvollen Ansetzung aus der Affäre zieht", ist Trainer Andreas Richter gespannt.

Sein neuer Kader der U19 besteht überwiegend aus jenen Spielern, die in der Vorsaison als B-Jugendliche den Bundesliga-Aufstieg geschafft haben und nun altersbedingt in die "A-Klasse" gewechselt sind. Gemeinsam mit den neun verbliebenen Kickern der Vorjahres-A-Jugend, wie Peter Köster oder Dennis Ladwig, will die neu zusammengestellte Mannschaft gegen den Gegner, der vom ehemaligen Bundesliga-Profi Jens Rasiejewski (Hannover, Frankfurt, St.Pauli) gecoacht wird, zeigen, dass auch ein Regionalligist ohne Ehrfurcht oder gar Angst einem Erstligisten gegenüber tritt.

Um zu üben, wie man am besten gemeinsam ans Ziel kommt, hat das Trainergespann Richter/Prause in dieser Woche mit den Spielern eine recht außergewöhnliche Trainingseinheit angesetzt. In zwei Drachenbooten sitzend, war zu beweisen, dass man nur vorankommt, wenn alle Beteiligten mit voller Kraft gemeinsam und synchron in eine Richtung arbeiten.

An diesem Sonntag (Anstoß 11 Uhr Südstadion) kann nun beobachtet werden, ob die U19 des FCE auch im laufenden DFB-Jugendpokalwettbewerbs "auf Kurs" ist. Energie-Mannschaften früherer Jahrgänge haben gezeigt, dass auch für Cottbuser Teams aus unteren Ligen im Pokalwettbewerb ganz viel möglich ist.