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| 15:33 Uhr

Heimsieg mit zwei tollen Toren

16.01..2016 - 3. Liga Saison 2015/16 - Rückrunde Testspiel des FC Energie Cottbus gegen den Berliner AK im Stadion der Freundschaft in Cottbus. Patrick Breitkreuzmacht das 1:0 für den FCE
16.01..2016 - 3. Liga Saison 2015/16 - Rückrunde Testspiel des FC Energie Cottbus gegen den Berliner AK im Stadion der Freundschaft in Cottbus. Patrick Breitkreuzmacht das 1:0 für den FCE FOTO: Peter Aswendt (Agentur.Aswendt)
Cottbus. Energie Cottbus hat das Testspiel gegen den Berliner AK am Samstag mit 2:1 (0:0) gewonnen. Der Drittligist holte sich mit zwei tollen Toren Selbstvertrauen für den Punktspielauftakt. Jan Lehmann

So fielen die Tore: Das 1:0 (56.) durch Patrick Breitkreuz war eine äußerst gelungene Aktion. Manuel Zeitz setzte sich durch, passte in die Mitte. Dort nahm Breitkreuz den Ball in der Drehung mit und vollendete eiskalt. Auch das Tor zum 2:0 (70.) war äußerst sehenswert. Manuel Zeitz zog aus mehr als 20 Metern ab und ließ dem BAK-Keeper mit diesem Distanzschuss keine Chance. Das Berliner Tor zum 2:1 (83.) schoss Florijan Belegu. Er nutzte eine Unaufmerksamkeit in der dann umgestellten Cottbuser Abwehr.

So ging Energie ins Spiel: Vasile Miriuta schickte seine Mannschaft wieder mit einer Dreierkette in der Abwehr mit Christopher Schorch, Thomas Hübener und Uwe Möhrle aufs Feld. Diese Variante hatte er zuletzt schon gegen Wolfsburg gewählt. Das ist ein deutliches Zeichen für das Spiel in Chemnitz. Überhaupt hat die Formation gute Chancen, so auch beim Punktspielauftakt zum Einsatz zu kommen. Im Mittelfeld zogen Manuel Zeitz und Mounir Bouziane die Fäden, auf den Außenbahnen sollten Fabio Kaufmann (links) und Valentin Cretu (rechts) hinten absichern und vorn Druck machen. Neuzugang Andrei Lungu war auf halbrechter Position im Mittelfeld erneut in der Startelf. Vorn setzte Miriuta auf den bewährten Doppelsturm mit Richard Sukuta-Pasu und Patrick Breitkreuz.

Auf der Ersatzbank saßen mit Joni Kauko (gegen Chemnitz gelbgesperrt), Robin Szarka, Sven Michel oder Torsten Mattuschka einige Hochkaräter. Der Konkurrenzkampf ist als deutlich höher als noch zuletzt.

So verlief das Spiel: Die Berliner stellten sich schnell als sehr agiler Gegner vor. Im Gegensatz zu Energie steht dem BAK das schwere Konditionstraining noch bevor. Erst am Mittwoch reist die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart ins Trainingslager nach Belek. Entsprechend frisch agierte die Elf um die Topspieler Zafer Yelen und Kareem Benyamina.

Benyamina (22./43.) und Yelen (26./32.) hatten auch die besten Berliner Möglichkeiten. Für Energie kamen Manuel Zeitz (16./40.), Fabio Kaufmann (36.) und Mounir Bouziane (39.) zumindest in Tornähe. Insgesamt fehlte Energie im ersten Abschnitt die Durchschlagskraft.

Zur Pause stellte Miriuta hinten auf Viererkette um - Szarka kam für Schorch. Im Tor stand nun Daniel Lück. Jung-Keeper Avdo Spahic fehlte wegen einer Knieverletzung. Am Montag wird entschieden, ob er operiert werden muss.

Nach dem Wechsel hatte Energie deutlich mehr Zug zum Tor und kam durch Breitkreuz (56.) und Zeitz (70.) zu zwei tollen Toren. Als der FCE dann durchwechselte und die Ordnung verlor, kam der BAK zum Anschlusstor durch Belegu (83.)

Das sagt Trainer Vasile Miriuta: "Wir waren vielleicht ein bisschen müde. Aber taktisch haben wir das gute gemacht. Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit. Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht, mit welcher Taktik wir am Samstag in Chemnitz anfangen. Da muss ich noch ein bisschen überlegen."

So geht es weiter: In der kommenden Trainingswoche hat Coach Miriuta den Plan naturgemäß etwas abgespeckt. Schließlich tritt der FCE am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Chemnitzer FC an und will zum Punktspielauftakt in der 3. Liga natürlich frisch sein.

Energie Cottbus - Berliner AK 2:1 (0:0)

Energie: Renno (46. Lück) - Schorch (46. Szarka), Hübener (71. Knechtel), Möhrle (77. Karbstein) - Cretu (77. Berger), Zeitz (74. Mattuschka), Kaufmann (61. Michel) - Lungu (61. Kauko), Bouziane - Breitkreuz, Sukuta-Pasu (74. Zickert).

Tore: 1:0 Breitkreuz (56.), 2:0 Zeitz (70.) 2:1 Belegu (83.); Schiedsrichter: Jens Klemm; Zuschauer: 375

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