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Geisler zurück – noch kein Stürmer in Sicht

Felix Geisler kehrt nach einem Jahr in Zwickau wieder zurück.
Felix Geisler kehrt nach einem Jahr in Zwickau wieder zurück. FOTO: img1
Cottbus. Die Missverständnisse sind ausgeräumt, Felix Geisler bekommt beim FC Energie Cottbus seine zweite Chance. Der Offensivallrounder aus Vetschau, der vom FSV Zwickau in die Heimat zurückkehrt, unterschrieb einen Vertrag bis zum Juni 2018, der sich bei einem Drittliga-Aufstieg automatisch bis 2019 verlängert. Jan Lehmann

Das teilte der Verein am Dienstag mit.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz berichtet: "Wir haben uns in den vergangenen Tagen mehrfach mit Felix unterhalten und glauben, dass er uns mit seiner unbekümmerten Art und Weise des Fußballs und sportlichen Qualität mannschaftlich weiterbringen kann."

Der Ärger um Geislers Wechsel im vergangenen Sommer ist verziehen. Der Nachwuchsspieler hatte damals erst sein Bleiben von der Zukunft von Trainer Wollitz abhängig gemacht und war dann trotzdem zum Drittliga-Aufsteiger nach Zwickau gewechselt. Wollitz hatte ihm später in der RUNDSCHAU öffentlich eine zweite Chance eingeräumt. Der Trainer betont: "Es ist kein Geheimnis, dass wir ihn im vergangenen Sommer beim Neuaufbau in der Regionalliga sehr gerne in Cottbus behalten hätten. Wir sind beim FC Energie aber weder nachtragend noch gibt es auch nur ansatzweise Differenzen."

Geisler stammt aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie, durchlief dabei die Leistungsteams in der B-Junioren- und A-Junioren-Bundesliga und blickt auf sechs Drittligaeinsätze für den FCE zurück, in denen er zwei Tore vorbereitete. In der vergangenen Saison stand er für Zwickau lediglich drei Mal in der 3. Liga und ein Mal im Sachsenpokal auf dem Feld.

Der Rückkehrer ist nach Maximilian Zimmer (24) vom Berliner AK und Andrej Startsev (23) vom TSV Havelse der dritte Neuzugang in diesem Sommer. Energie sucht zudem noch einen weiteren Stürmer. Trainer Wollitz erklärte auf RUNDSCHAU-Nachfrage: "Die Suche ist sehr schwierig. Bei dieser Position brauchen wir noch ein bisschen Zeit."