ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 12:38 Uhr

Gegner-Check
Braunschweig reicht Remis gegen Energie

 Im Hinspiel gegen Braunschweig kassierte Energie eine 0:1-Niederlage.
Im Hinspiel gegen Braunschweig kassierte Energie eine 0:1-Niederlage. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Für beide Teams geht es um sehr viel: den Klassenerhalt in der 3. Liga. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck vor dem Endspiel von Energie Cottbus bei Eintracht Braunschweig. Und wir schauen auf Jena und Großaspach. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Die Form:  Nach einer schwachen Hinrunde hat Eintracht Braunschweig den Kader mit viel Geld aufgebessert und dann eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Das viertbeste Team der Rückrunde tat sich dennoch zuletzt vor allem zu Hause schwer: Gegen Großaspach und Münster gab es jeweils nur ­Unentschieden. Dem Zweitliga-­Absteiger reicht am Samstag ein ­Remis für den Klassenerhalt.

Das Hinspiel: Energie verpatzte das letzte Heimspiel des Jahres 2018 und kassierte am 16. Dezember eine 0:1-Niederlage. José-Junior Matuwila unterlief in der 64. Minute ein ­Eigentor, als er eine Flanke in den eigenen Kasten abfälschte.

Der Kader: Benjamin Kessel muss wegen der fünften Gelben Karte zuschauen. Der Abwehrspieler gehört zu jenen Profis, die in der Winterpause geholt wurden und der Eintracht neues Leben eingehaucht haben. Robin Becker, der beim 0:1  in Halle wegen einer Hüftprellung ausgewechselt wurde, steht wahrscheinlich zur Verfügung.

Der Trainer: André Schubert (47) sitzt seit Oktober 2018 auf der Eintracht-Bank. Er sagt über die Ausgangsposition: „Es ist Schwachsinn, in ein Spiel reinzugehen und auf ein Unentschieden zu spielen. Dann kriegst du in der 92. Minute ein Gegentor und bist weg.“

Und die anderen Gegner? Zwei Partien könnten für Energie Cottbus von großer Bedeutung sein – wenn die Lausitzer nicht selbst gewinnen: Carl Zeiss Jena empfängt die bereits geretteten „Löwen“ von 1860 München. Die SG Sonnenhof Großaspach spielt bei der schon ab­gestiegenen Fortuna aus Köln.

Jena geht geschwächt in das Endspiel gegen München. Torjäger Manfred Starke und Justin Schau sind gesperrt. Allerdings reisen die Gäste wegen zahlreicher Verletzung mit dem letzten Aufgebot an. Unter anderem fehlt Sascha Mölders.

Großaspach fährt nach dem 5:2 gegen Zwickau mutig nach Köln. Normalerweise begleiten 20 bis 30 Anhänger das Team. Diesmal sind rund 500 SGA-Fans dabei.

FOTO: LR