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| 12:39 Uhr

Gegner-Check
Gegner-Check: Lok Leipzig setzt auf Vollprofis

Im Hinspiel gab es im Bruno-Plache-Stadion ein 0:0. Das war der erste Punktverlust für Energie in der Saison.
Im Hinspiel gab es im Bruno-Plache-Stadion ein 0:0. Das war der erste Punktverlust für Energie in der Saison. FOTO: Frank Hammerschmidt
Cottbus. Energie Cottbus empfängt am Sonntag (14.05 Uhr) den 1. FC Lok Leipzig zu einem Topspiel in der Regionalliga Nordost. Bei den Gästen hat sich ein Ex-Cottbuser bestens entwickelt. Und bei Lok werden schon die Weichen in Richtung Aufstieg gestellt.

Von Jan Lehmann

Leistungsstärke: Lok ist in diesem Jahr noch ungeschlagen. Am Mittwoch gab es ein 1:1 zu Hause gegen Fürstenwalde. Das vierte Spiel ohne Niederlage für den Tabellenvierten, der noch vier ausgefallene Spiele nachholen muss.

Topspieler: Der ehemalige Energie-Spieler Paul Maurer (21) hat sich bestens entwickelt. Der gebürtige Bernauer, der von 2009 bis 2016 beim FCE ausgebildet wurde, hat bereits acht Saisontore geschossen. Nun soll er bei Rot-Weiß Erfurt auf dem Zettel stehen. Die Thüringer, die als Drittliga-Absteiger so gut wie feststehen, basteln  schon an einer Mannschaft, die den Wiederaufstieg schaffen soll.

Ex-Cottbuser: Neben Maurer stehen mit Robert Berger, Paul Schinke, Robert Zickert, Djamal Ziane und Nils Gottschick fünf weitere Ex-Cottbuser im Lok-Kader.

Besonderheit: Ab der kommenden Saison will Lok auf Vollprofi-Bedingungen umstellen. Heißt: Die Spieler sollen nebenbei nicht mehr arbeiten gehen. Möglich macht das Großsponsor Franz-Josef Wernze, der auch Viktoria Köln finanziert. Bis 2020 soll der Aufstieg klappen.

Hinspiel: Am 3. Oktober 2017 gab es im Bruno-Plache-Stadion ein 0:0. Vor 5589 Zuschauern verteidigten die Leipziger mit sehr viel Einsatz diesen einen Punkt und feierten ihn als großen Erfolg. Nicht zu Unrecht, schließlich hatte Energie zuvor alle neun Saisonspiele gewonnen.