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| 09:14 Uhr

Gegnercheck
FCE-Gegner Freiburg hält fast alle Stammspieler

Der Ex-Cottbuser Nils Petersen und Freiburgs Trainer Christian Streich sind vor dem FC Energie gewarnt.
Der Ex-Cottbuser Nils Petersen und Freiburgs Trainer Christian Streich sind vor dem FC Energie gewarnt. FOTO: dpa / Patrick Seeger
Cottbus. Energie Cottbus hofft am Montagabend auf die Sensation im DFB-Pokal. Doch Erstligist SC Freiburg kommt mit einer eingespielten Mannschaft. Zwei Ex-Cottbuser freuen sich besonders auf die Lausitz. Von Jan Lehmann

Formstärke: Wie gut ist Freiburg in dieser Saison? Das ist noch das große Rätsel. In der Generalprobe gab es ein 1:1 gegen den spanischen Erstligisten Real San Sebastian. Der Vorteil der Freiburger ist, dass sie in diesem Jahr keinen großen Umbruch vollführen müssen. Bis auf Topverteidiger Caglar Söyüncü, der für 21 Millionen Euro zum Premier-League-Club Leicester City ging, blieben alle Stammspieler mit an Bord. Zudem haben die Freiburger mit Dominique Heintz (Köln), Luca Waldschmidt (Hamburg) und Jerome Gondorf (Bremen) drei verheißungsvolle Neue verpflichtet.

Topspieler: Janik Haberer (24) ist nach einer starken Vorsaison umworben. Zuletzt hatte Gladbach Interesse. Nicht umsonst will Freiburg den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler verlängern. Auch Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz schwärmt: „Ein wunderbarer Spieler, der zwischen den Linien starke Leistungen bringt. Ich freue mich, dass Freiburg sein Potenzial entdeckt hat.“

FOTO: LR / Katrin Janetzko

Trainer: Christian Streich (53) ist vom gleichen Jahrgang und vom gleichen Schlag wie sein Cottbuser Kollege Claus-Dieter Wollitz. Streich gilt als emotionaler Coach an der Seitenlinie und als akribischer Taktiker im Training. Der Freiburger warnt vor dem Spiel am Montag: „Wenn wir da nicht gut drauf sind und Fehler machen, dann verlieren wir.“ Für ihn ist es der erste Besuch in der Lausitz. Streich sagt: „Ich freue mich auf Cottbus.“

Ex-Cottbuser: Mit Nils Petersen (hier geht es zum RUNDSCHAU-Interview: „Ich weiß, was Pele Wollitz machen wird“) und Tim Kleindienst stehen gleich zwei ehemalige Energie-Stürmer im Freiburger Aufgebot. Petersen ist als Führungsspieler eine wichtige Stütze. Für ihn ist die Rückkehr in die Lausitz ähnlich emotional wie für Kleindienst, der ab der C-Jugend in Cottbus gespielt hatte. Der 22-Jährige wird bei Dynamo Dresden als potenzieller Neuzugang gehandelt.

Besonderheit: Die Freiburger dürften sich ausnahmsweise darüber freuen, dass sie auswärts antreten müssen. Denn der Rasen im heimischen Dreisamstadion war von einem Pilz befallen worden und musste kurzerhand ausgetauscht werden. Das neue Grün soll jetzt  anwachsen.