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| 08:34 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
Karlsruhes Fink ist der Energie-Schreck

 Anton Fink hat bereits fünf Tore gegen Energie erzielt.
Anton Fink hat bereits fünf Tore gegen Energie erzielt. FOTO: www.imago-images.de / via www.imago-images.de
Cottbus. Karlsruhes Torjäger Anton Fink trifft besonders gern gegen Energie Cottbus – auch defensiv ist der KSC wie ein Spitzenteam aufgestellt. aufgestellt. Die RUNDSCHAU macht vor dem Sonntagsspiel den Gegnercheck. Von Jan Lehmann

Die Form:  Eigentlich war der KSC klar auf Aufstiegskurs, doch dann gab es am Mittwoch eine verstörende 0:3-Heimniederlage gegen Schlusslicht VfR Aalen. Kommt Karlsruhe nun noch einmal ins Schlingern? KSC-Trainer Alois Schwartz befand enttäuscht:  „Diese Einstellung, die wir in den letzten zwei Spielen an den Tag gelegt haben, haben wir nicht auf die Wiese gekriegt.“ Dass Angreifer Marvin Pourié einen Elfmeter vergab und Schlussmann Benjamin Uphoff vor dem dritten Gegentor patzte, wurde in Karlsruhe deutlich registriert.

Das Hinspiel: Energie vergab im September im Wildparkstadion beste Torchancen und stand nach dem 0:2 durch die Tore von Marvin Pourie (25.) und Anton Fink (55.) mit leeren Händen da. Neuzugang Lars Bender hatte ein ordentliches Debüt gegeben, aber eben auch nicht das Tor getroffen. Es war damals das siebte sieglose Spiel in Folge und FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz ärgerte sich: „Wir haben zu Recht verloren, auch wenn diese Niederlage brutal ist. Im Fußball ist entscheidend, wer Tore erzielen kann. Und wer we­niger Fehler macht. Wir haben ­heute ­grobe Fehler gemacht.“

Der Kader: Wer ist der derzeit noch aktive Profi, der die meisten Tore gegen Energie Cottbus geschossen hat? Der Karlsruher Angreifer Anton Fink. Der beste Torschütze der 3. Liga (133 Treffer) erzielte allein gegen Cottbus fünf Tore. Karlsruhe ist auswärts das stärkste Team der Liga und hat in der Fremde erst ein Spiel in dieser Saison verloren. Neben dem Angriffsduo Anton Fink (zwölf Saisontore) und Marvin Pourié (13) ist vor allem die Innenverteidigung das Prunktstück. Daniel Gordon und David Pisot haben reichlich Erfahrung und sind nur schwer zu knacken. KSC-Kapitän Pisot, der einst unter Trainer Wollitz Stammspieler in Osnabrück war, warnt nun vor dem Spiel im Stadion der Freundschaft: „Cottbus wird ein Feuerwerk abbrennen“.

Der Trainer: Alois Schwartz (51) ist seit August 2017 in Karlsruhe und hat nach Relegationsrang drei und der Niederlage in den K.o.-Spielen gegen Erzgebirge Aue viele Abgänge verschmerzen müssen. Dennoch ist es ihm gelungen, erneut ein Team mit klaren Aufstiegsambitionen zu formen. Gegen Cottbus hat Schwartz mit seinen Mannschaften bisher noch nicht verloren.

 Gegner Karlsruher SC
Gegner Karlsruher SC FOTO: LR