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| 20:27 Uhr

Fußball
Broschinski jubelt mit seiner Emma

Emma Hinze und Moritz Broschinski nach dem Spiel gegen Nordhausen.
Emma Hinze und Moritz Broschinski nach dem Spiel gegen Nordhausen. FOTO: Frank Noack
Cottbus. Sein Premieren-Tor bei den Profis von Energie Cottbus bejubelte Moritz Broschinski gemeinsam mit Emma Hinze. Doch auch die Radsportlerin vom RSC Cottbus hat große Ziele in dieser Saison. Von Frank Noack

Nach dem Schlusspfiff strahlte Moritz Broschinski mit seiner Freundin Emma Hinze um die Wette. Der 17-jährige Fußballprofi von Energie Cottbus und die 20jährige Radsportlerin vom RSC Cottbus freuten sich über den 2:1 (1:0) gegen Wacker Nordhausen.

Broschinski gelang dabei mit dem 1:0 in der 30. Minute sein erstes Tor bei den Profis. „Ich habe noch nie vor so vielen Menschen gespielt, es war Wahnsinn. Und vor der Nordwand ein Tor zu machen, war ein unbeschreibliches Gefühl. Und dann noch zu gewinnen – alles Wahnsinn“, erklärte Broschinski nach der Partie vor den 5203 Zuschauern im Stadion der Freundschaft.

Für den gebürtigen Finsterwalder ist es der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere. Immerhin hat er die U17 gerade erst verlassen und absolviert sein erstes Jahr in der U19 – oder eben bei den Profis wie am Sonntag gegen Nordhausen.

Moritz Broschinski (r.) erzielte sein erstes Tor bei den Profis.
Moritz Broschinski (r.) erzielte sein erstes Tor bei den Profis. FOTO: Steffen Beyer

„Es gibt heute mehrere Gewinner. Natürlich die Mannschaft, aber auch die jungen Spieler. Sie bringen im Training eine hohe Eigenmotivation und Leidenschaft mit – das ist nicht selbstverständlich“, lobte Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Davor verneige ich mich. Mit dem 2:1 haben wir uns belohnt.“

Zur Startelf gegen Nordhausen zählten neben Moritz Broschinski auch Youngster wie Max Grundmann (19), Malte Karbstein (20) und Jonas Zickert (20).

Radsportlerin Emma Hinze hatte jedenfalls viel Spaß im Stadion. „Ich betreibe ja selbst Leistungssport. Aber so viele Zuschauer, die alle hinter Mannschaft stehen – das kennen wir leider nicht so aus unserem Sport. Es ist sehr emotional, ich freue mich riesig“, sagte die ehemalige Bahnrad-Juniorenweltmeisterin. „Ich war schon aufregt und hatte Puls. Die Atmosphäre war einfach ansteckend.“

Emma Hinze siegte im Januar beim Bahnrad-Weltcup in Minsk.
Emma Hinze siegte im Januar beim Bahnrad-Weltcup in Minsk. FOTO: Thomas Juschus

Hinze, die im Januar beim Weltcup in Minsk den Teamsprint gewonnen hatte, schreibt derzeit ihr Abitur an der Lausitzer Sportschule. Ihr nächstes sportliches Ziel ist die Qualifikation für die EM im Juli. „Ich hoffe, dass ich da eine Medaille holen kann. Im Training läuft es derzeit sehr gut“, berichtet Hinze.