| 18:45 Uhr

FUSSBALL
Förster und Geisler sprechen über ihr Comeback

Benjamin Förster trägt den linken Fuß in Gips.
Benjamin Förster trägt den linken Fuß in Gips. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Auch die beiden verletzten Energie-Profis sind begeistert vom Regionalliga-Tabellenführer. Von Jan Lehmann, Steven Wiesner und Frank Noack

Die beiden Profis Benjamin Förster (27) und Felix Geisler (20) vom FC Energie Cottbus sind weiterhin außer Gefecht und müssen von draußen zuschauen. Zumindest aber versucht die Mannschaft, den beiden Patienten die Leidenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Duo durfte sich nicht erst beim 4:0-Derbysieg gegen den SV Babelsberg am vergangenen Sonntag bestens unterhalten fühlen auf der Tribüne im Stadion der Freundschaft.

„Es sieht wirklich klasse aus, ich bin begeisterter Zuschauer“, schwärmt Förster von seinen Kollegen, die mit neun Punkten Vorsprung weiterhin souverän die Tabelle der Fußball-Regionalliga Nordost anführen.

Wann der Stürmer selber wieder mitmischen kann, ist dagegen noch nicht ganz klar. Einen genauen Zeitplan gibt es nicht – und dank der Leistungen seiner Vertreter auch keine Not. „Ich mache mir keinen Stress, es läuft ja sehr gut. Ich hoffe einfach, dass ich zur Rückrunde wieder angreifen kann“, sagt Förster, der Mitte September einen Syndesmosebandanriss erlitten hatte. In der kommenden Woche soll der Gips vom Fuß, „dann kann ich mit der Reha anfangen“.

 Auch Felix Geisler, der am Sonntag zwar erstmals ohne Krücken ins Stadion kam, sich aber immer noch mit einer Arthritis im Sprunggelenk herumplagt, würde wahrscheinlich eine Menge dafür geben, um zeitnah mit dem Aufbauprogramm starten zu können. Doch der Flügelflitzer ist noch immer unter Medikamente gesetzt. „Die sind so stark, dass ich danach nicht gleich wieder Vollgas geben kann. Da muss ich ruhig aufbauen“, sagt Geisler. Auch für seine Rückkehr gibt es dementsprechend noch keinen Zeitraum. „Ich werde weiter untersucht und will den Rat der Ärzte abwarten. Ich muss einfach sehen, wie der Körper reagiert.“

Personalie: Trainer Ingo Nachtigall (56) hat seinen Rücktritt beim FSV Luckenwalde eingereicht. Der Verein liegt derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nachtigall arbeitete seit 2009 in Luckenwalde.