ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:41 Uhr

Förster über Gelb-Rot: "Es ist doppelt bitter"

Schwalbe? Benjamin Förster (l.) kassiert Gelb-Rot.
Schwalbe? Benjamin Förster (l.) kassiert Gelb-Rot. FOTO: pfr1
Leipzig. Benjamin Förster haderte auch lange nach dem Schlusspfiff noch mit dieser umstrittenen Schiri-Entscheidung in der 88. Minute. F. Noack

Kurz vor Schluss sah sich der Angreifer von Energie Cottbus im Duell mit Lok Leipzig (1:1) auf dem Weg zum zweiten FCE-Treffer, kam dann aber im Strafraum zu Fall. Statt jubeln zu dürfen, flog Förster mit Gelb-Rot vom Platz. "Es ist doppelt bitter. Erstens, dass wir den Elfmeter nicht bekommen. Und zweitens, dass ich im nächsten Spiel gesperrt bin", meint Förster. Im Heimspiel am kommenden Samstag gegen RB Leipzig II muss der Angreifer seine Sperre abbrummen.

Doch nicht nur deshalb sorgte die Entscheidung von Schiedsrichter Eugen Ostrin (Eisenach) für viel Gesprächsstoff. "Ich gehe an meinem Gegenspieler vorbei, das Bein kommt raus und ich bleibe hängen. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte der Schiri das Spiel zumindest weiterlaufen lassen können. Immerhin habe ich im gesamten Spiel nur ein Foul gemacht und dafür Gelb gesehen", beteuert Förster.

Ex-Profi Daniel Ziebig, der die Partie als TV-Experte begleitete, sah die Szene so: "Es war sicher keine Schwalbe, vielleicht aber auch kein Elfmeter. Insgesamt hat Energie in der 2. Halbzeit viel zu wenig gezeigt."