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| 02:43 Uhr

FCE-Trainer Böhme: Erst gewinnen – und dann rechnen

Trainer Jörg Böhme will erst nach einem Sieg gegen Karlsruhe zum Rechenschieber greifen.
Trainer Jörg Böhme will erst nach einem Sieg gegen Karlsruhe zum Rechenschieber greifen. FOTO: dpa
Cottbus. Trotz der Nieder lage beim 1. FC Köln und acht Punkten Rückstand auf den Relegationsrang 16 lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt bei Energie Cottbus weiter – aber sie braucht natürlich neue Nahrung in Form von Siegen. Frank Noack

Deshalb hat Trainer Jörg Böhme einen Dreier im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Karlsruher SC an diesem Samstag um 13 Uhr fest eingeplant. "Im Moment rechnen wir nicht. Wir wollen gegen Karlsruhe einfach wieder ein gutes Spiel machen", sagt Böhme. "Erst, wenn wir gegen Karlsruhe einen Dreier holen sollten, können wir anfangen zu rechnen. Dieser Dreier ist unser Ziel."

Erst siegen und dann rechnen, lautet also das Motto. Doch selbst im Falle eines Siegen gegen den Tabellendritten aus Baden darf Energie vom Rechenschieber keine positiven Nachrichten erwarten. Denn: Von den zuvor 19 Mannschaften in der eingleisigen 2. Liga mit maximal 17 Punkten nach 24 Spielen - wie der FCE im Moment - schaffte kein Team am Ende noch den Klassenerhalt. In der vergangenen Zweitliga-Saison hatte Regensburg beispielsweise nach 24 Spielen auch 17 Punkte und wurde Letzter.

Doch Böhme lässt sich seinen Optimismus nicht nehmen. Zumal die Konkurrenten um den Relegationsrang 16 auswärts ran müssen. Dynamo Dresden spielt an diesem Freitag in Paderborn und Arminia Bielefeld reist am Sonntag nach Sandhausen. Im Fachmagazin "Kicker" zeigt sich der Energie-Trainer felsenfest überzeugt: "Treten wir weiter so auf wie gegen Lautern und Köln, packen wir es noch."

Kader: Der Einsatz von Marco Stiepermann ist fraglich: Er klagt seit dem Köln-Spiel über muskuläre Beschwerden.