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| 11:30 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
FCE: Schlüter fehlt gegen Viktoria Berlin

Lasse Schlüter hat Knieprobleme und Trainer Wollitz will deshalb kein Risiko eingehen.
Lasse Schlüter hat Knieprobleme und Trainer Wollitz will deshalb kein Risiko eingehen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie tritt am Sonntag bei Viktoria Berlin an. Der Gegner hatte zu Saisonbeginn große Pläne - und ist böse auf die Nase gefallen. Der FCE muss auf Lasse Schlüter verzichten und spielt deshalb ohne die beiden etatmäßigen Außenverteidiger. Die RUNDSCHAU fasst die wichtigsten Erkenntnisse von der Pressekonferenz vor dem Spiel zusammen.

Das Spiel: Energie Cottbus tritt am Sonntag bei Viktoria Berlin (13.30 Uhr/live im RUNDSCHAU-Ticker bei FuPa Brandenburg) im Stadion Lichterfelde an. Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison geht es für Energie darum, langsam Fahrt für den Mai aufzunehmen. Viktoria hingegen kämpft noch gegen den Abstieg. Im Hinspiel hatten die Cottbuser durch ein Tor von Gabriel Boakye mit 1:0 gewonnen.

Die Personalien: Nachdem Trainer Claus-Dieter Wollitz mit dem Auftritt beim 2:2 beim BFC Dynamo am Mittwoch nicht zufrieden war, hat er Wechsel im Team angekündigt. Das war angesichts des zehnten Pflichtspiels innerhalb von 36 Tagen ohnehin zu erwarten. Marc Stein geht es nach seinem Infekt besser, er hat am Donnerstag komplett trainiert und wird am Sonntag wieder wie gewohnt zum Einsatz kommen. Lasse Schlüter hat leichte Probleme mit dem Knie. Trainer Claus-Dieter Wollitz will am Sonntag kein Risiko eingehen. Andrej Startsev steht weiter nicht zur Verfügung. Er hat eine Einblutung in der Wade. Wollitz: „Das wurde im Ultraschall festgestellt. Ich hätte mir gewünscht, dass auch noch ein MRT gemacht wird. Eine Einblutung ist also ein Muskelfaserriss. Hoffentlich geht das gut.“ Fabian Graudenz ist nach seinem Innenbandriss im Training. Wollitz: „Er ist weiter als gedacht. Benjamin Förster ebenfalls.“ Für Björn Ziegenbein ist die Saison beendet.

Im Hinspiel gewann Energie mit 1:0 gegen Viktoria Berlin.
Im Hinspiel gewann Energie mit 1:0 gegen Viktoria Berlin. FOTO: Steffen Beyer

Der Gegner: Die Berliner waren eigentlich mit größeren Zielen in die Saison gestartet - der Vorjahres-Vierte wollte sich tabellarisch weiter verbessern und ganz oben angreifen. Angesichts der Verpflichtung des ehemaligen Union-Berlin-Kapitäns Daniel Schulz konnte man einiges erwarten. Doch Viktoria hat sich finanziell übernommen und Hauptsponsor Christoph Schulte-Kaubrügger, einFachmann für Insolvenz- und Sanierungsrecht, empfahl im Winter den Spielern, sich nach anderen Vereinen umzusehen. Mit Ex-Unioner Karim Benyamina und dem ehemaligen Cottbuser Thomas Franke (beide zu Tennis Borussia Berlin) und Christian Skoda (zu Altglienicke) verließen zur Halbserie drei Leistungsträger den Verein. Seitdem holte Viktoria nur noch elf Punkte aus 13 Spielen. FCE-Trainer Wollitz: „Sie kämpfen noch gegen den Abstieg. Deswegen erwarte ich ein Kampfspiel - und genau das brauchen wir auch.“ Wollitz betonte erneut, dass es darum gehe, die Sinne für die entscheidenden Spiele im Mai.

Und sonst noch? Wollitz und seine Trainerkollegen sind bereits an diesem Wochenende und in den kommenden Wochen im Norden unterwegs, um die möglichen Gegner für die Aufstiegsspiele zu beobachten. Der Trainer berichtet von seinem umfangreichen Videomaterial: „Wir haben alle Spiele der Regionalliga Nord gekauft.“ Wollitz warnte davor, Energie als großen Favoriten in den beiden Spielen zu sehen: „Egal, gegen wen es geht, es werden 50-50-Spiele. Fragen Sie mal nach in Mannheim. Die waren zweimal in Folge großer Favorit und sind gegen Lotte und Meppen gescheitert. Einmal im Elfmeterschießen. Das ist einfach eine Lotterie.“