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| 14:58 Uhr

Symbolfigur von Energie Cottbus geht
FCE-Publikumsliebling Viteritti bleibt im Fußball-Osten

 Fabio Viteritti absolvierte für Energie in dieser Saison 34 Spiele in der 3. Liga und erzielte dabei sechs Tore.
Fabio Viteritti absolvierte für Energie in dieser Saison 34 Spiele in der 3. Liga und erzielte dabei sechs Tore. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Reihen im Kader bei Absteiger Energie Cottbus lichten sich. Nun hat auch Fabio Viteritti einen neuen Club gefunden – und auch der befindet sich im Fußballosten. Von Jan Lehmann

Nach dem Abgang von Marcelo zum Chemnitzer FC verliert Energie Cottbus nun den nächsten Leistungsträger an einen Drittligisten aus dem Fußball-Osten. Fabio Viteritti bestätigte am Freitag gegenüber der RUNDSCHAU, dass er beim FSV Zwickau einen Vertrag unterschrieben hat. Zuerst hatte „Bild“ darüber berichtet. Weitergehend äußern wollte sich Viteritti nicht. Der 26-Jährige geht wie Marcelo ablösefrei, weil sein Vertrag beim FCE am 30. Juni ausläuft.

Mit Viteritti geht die Symbolfigur für den Cottbuser Neuanfang nach dem Abstieg 2016. Der Dribbelkünstler war der erste Spieler, den Trainer Claus-Dieter Wollitz für die Mission Wiederaufstieg verpflichtete. Über den 1. FC Magdeburg und die TSG Neustrelitz war Viteritti in Cottbus gelandet. In der Lausitz hinterlässt er große Spuren. Der Publikumsliebling wurde dreimal in Folge von den Fans zum „Energie-Fußballer des Jahres“ gewählt, das war zuvor noch keinem Spieler beim FCE gelungen.

In insgesamt 118 Pflichtspielen für Energie erzielte Viteritti 41 Tore und bereitete 32 weitere Treffer vor. In der zurückliegenden Drittliga-Saison war er bei 34 Einsätzen sechsmal erfolgreich. Bezeichnend: Viteritti erzielte das erste und auch das letzte Cottbuser Tor in dieser so bitteren Saison.

Viteritti hatte sich nach dem Landespokal-Finale unter Tränen von den Fans verabschiedet. Vor dem Abstiegsendspiel gegen Braunschweig hatte der 26-Jährige gegenüber der RUNDSCHAU noch verdeutlicht, dass er im Falle des Klassenerhaltes gern in Cottbus bleiben würde. Diesen Klassenerhalt verpasste Energie dann aber auf dramatische Weise wegen eines fehlenden Tores.