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FCE-Profi Ziegenbein: "Jena interessiert mich im Moment gar nicht"

Björn Ziegenbein sorgte nach seiner Einwechslung für Belebung.
Björn Ziegenbein sorgte nach seiner Einwechslung für Belebung. FOTO: Steffen Beyer
Björn Ziegenbein, wenn man Ihren Trainer Claus-Dieter Wollitz an der Seitenlinie beobachtet hat, war deutlich: Er ist nicht zufrieden. Was gibt es in Ihren Augen zu kritisieren? Ich denke, er ist unzufrieden, was das Spielerische angeht und welche Chancen wir zugelassen haben.

In der ersten Halbzeit haben wir lange gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind. Der Elfmeter war unser Weckruf, danach haben wir endlich das Spiel aufgenommen. Und in der zweiten Halbzeit haben wir es einfach verpasst, das 2:0 oder 3:0 nachzulegen.

Es zieht sich durch die Saison, dass Energie zu wenig Tore schießt. Woran liegt das?
An der Kaltschnäuzigkeit, auch heute gab es einige Möglichkeiten, wo der letzte Ball nicht kam. Auf der anderen Seite: Aue ist vergangene Saison gefühlt mit 20 1:0 Siegen aufgestiegen. Am Ende ist es mir total egal. Wenn wir jedes Spiel mit 1:0 gewinnen, fragt keiner mehr danach.

Um aufzusteigen, muss man Spitzenreiter Carl Zeiss Jena noch abfangen. Der Rückstand beträgt weiterhin neun Punkte. Haben Sie am Samstag mit einem Auge zum knappen Jenaer Spiel nach Luckenwalde geschaut?
Das interessiert mich im Moment gar nicht, ich schaue nur auf unsere Mannschaft. Für mich ist wichtig, dass wir unsere Leistung abrufen und konzentriert spielen. Nur dann haben wir am Ende vielleicht noch einmal die Chance ranzuschnuppern, oder eben nicht. Wir haben es selbst in der Hand.

Mit Björn Ziegenbein

sprach Jan Lehmann