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| 14:41 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
FCE-Pokalgegner Fürstenwalde wieder in der Erfolgsspur

Energie hat sechs der sieben Spiele gegen Fürstenwalde in den vergangenen drei Jahren gewonnen.
Energie hat sechs der sieben Spiele gegen Fürstenwalde in den vergangenen drei Jahren gewonnen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus muss am Sonntag im Landespokal-Achtelfinale bei Union Fürstenwalde laut FCE-Trainer Wollitz ein „dickes Brett“ bohren. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck.

Die Form: Mit nur einem Punkt aus den ersten acht Ligaspielen ist Union Fürstenwalde als Tabellenletzter denkbar schlecht in die Saison gestartet. Allerdings ist bei dem Regionalligisten ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Mit zuletzt vier Siegen in Folge konnten die Unioner die rote Laterne abgeben und bis auf den 14. Tabellenplatz vorrücken. Entsprechend groß ist das Selbstbewusstsein. Trainer André Meyer spricht vor dem Spiel am Sonntag offen von der „Sensation“. Auch im Landespokal war von den negativen Ergebnissen zu Saisonbeginn nichts zu merken. In der ersten Runde konnte Fürstenwalde den Landesligisten Phönix Wildau mit Leichtigkeit mit 4:0 bezwingen und bot keinerlei Anlass für eine Überraschung. Die fand nämlich in der zweiten Runde gegen Babelsberg statt, denn dort warfen die Fürstenwalder den Finalisten des letzten Jahres mit 3:2 aus dem Pokal. Nun hoffen sie in der dritten Runde auf die nächste Überraschung. Dort treffen die Regionalligisten auf den Titelverteidiger Energie Cottbus.

Der Kader: Nachdem sich Leistungsträger wie Kemal Atici (25/Lok Leipzig), Noah Awassi (20/Sportfreunde Lotte) und Rico Gladrow (27/Rot-Weiß Erfurt) verabschiedet haben, setzt der Regionalligist vor allem auf die Jugend. Viele Spieler aus den Jugendakademien von Union Berlin, Rot-Weiß Erfurt, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig fanden den Weg nach Fürstenwalde. Auch der Verteidiger Peter Köster (18) aus der U19 von Energie Cottbus wechselte zum Regionalligisten. Besonders aufpassen muss Energie dabei auf Nils Stettin (22), der in 13 Ligaspielen auf fünf Tore kommt und somit der gefährlichste Spieler ist.

Die letzten Duelle: In den vergangenen drei Jahren trafen Energie und Fürstenwalde sieben Mal aufeinander. Energie konnte dabei sechs Siege und ein Unentschieden für sich verbuchen und somit ist der Regionalligist noch sieglos gegen die Lausitzer. Dabei waren die letzten Aufeinandertreffen immer mit viel Kampf und Intensität verbunden, wie auch das letztjährige Halbfinale des Landespokals, wo sich Energie mit sehr viel Mühe ein 3:2 erarbeitet hat. Auch am kommenden Sonntag kann man ein ähnlich kampfbetontes Duell erwarten.

Der Trainer: Nachdem Union Fürstenwalde in der vergangenen Spielzeit nichts mit dem Abstieg zu tun hatte und mit zwölf Punkten Abstand zu einem Abstiegsplatz im Mittelfeld der Tabelle landete, mussten sie sich von ihrem Erfolgstrainer Matthias Maucksch (49) trennen. Maucksch wanderte eine Liga höher zu den Sportfreunden Lotte, wo er bereits nach vier Spieltagen den Trainerstuhl räumen musste. Auf Maucksch folgte der 34-jährige André Meyer, der nach anfänglichen Schwierigkeiten den Regionalligisten wieder in die Erfolgsspur führt.