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FCE plant fürs Finale den goldenen Schnitt

Energie-Trainer Wollitz setzt gegen Luckenwalde auf die Schnelligkeit von Streli Mamba und dessen Teamkollegen.
Energie-Trainer Wollitz setzt gegen Luckenwalde auf die Schnelligkeit von Streli Mamba und dessen Teamkollegen. FOTO: Stefan Körber FOTOLIA
Cottbus. Energie-Trainer Wollitz setzt im Finale gegen Luckenwalde auf die körperlichen Vorteile seiner Spieler. Deshalb kriegt eine Geheimwaffe einen Spezialauftrag. Jan Lehmann

Streli, Fabio oder Marcelo? Nein, die Geheimwaffe von Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz für das Finale im brandenburgischen Landespokal gegen den FSV Luckenwalde heißt Norman. Der Mann sitzt auf dem Rasenmäher im Stadion der Freundschaft und sein Nachname soll - wie es sich nicht anders für eine Geheimwaffe gehört - natürlich geheim bleiben.

Der wollitzsche Spezialauftrag an den Rasenmähermann für das Pokal-Endspiel: "Wir werden den Platz wässern, dass er richtig schnell ist. Und wir werden ihn so kurz schneiden, dass er noch schneller ist. Und dann hat die Mannschaft alle Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen."

Der Cottbuser Trainer setzt auf Schnelligkeits-Vorteile seiner Mannschaft. Beim 3:0-Auswärtssieg in der Regionalliga in Luckenwalde vor drei Wochen war deutlich geworden, dass der FSV besonders mit den Sprintqualitäten von Streli Mamba und den quirligen Dribblings von Fabio Viteritti erhebliche Probleme hatte. Wollitz hatte damals erklärt: "Mamba kann man fast nur mit einem Foul stoppen." Erst recht, wenn der Rasen kurz und rutschig ist.

Mamba und Viteritti werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen, der Trainer kann aus dem Vollen schöpfen. Doch trotz Bestbesetzung warnt er: "Wir sind nicht so gut, wie viele glauben. Wir müssen uns alles hart erarbeiten und als Team agieren." Und zu diesem Team gehört eben auch Geheimwaffe Norman. Er könnte vor dem Spiel am Donnerstag mit seinem Rasenmäher zum goldenen Schnitt ansetzen.