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| 13:31 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
FCE-Gegner Karlsruhe ist Mannschaft der Stunde

FOTO: Eibner Pressefoto / Langer / Eibner-Pressefoto
Cottbus. Nach den erschütternden Rücktritten von Präsident und Geschäftsführer steht Energie Cottbus am Samstag auch noch ein schweres Auswärtsspiel beim Karlsruher SC bevor. Die Badener sind im Aufwind und greifen die Tabellenspitze an. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck beim KSC. Von Jan Lehmann

Die Form: Der Karlsruher SC ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Fußball-Liga. Nach holprigem Saisonstart gab es zuletzt drei Siege in Folge. Karlsruhe gewann beim VfL Osnabrück (1:0), zu Hause gegen den KFC Uerdingen (2:0) und zuletzt am Mittwoch beim VfR Aalen (3:1.). „Bis auf die kurze Phase nach dem Seitenwechsel war das ein sehr überzeugender Auftritt“, sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“. Inzwischen steht der KSC auf Rang vier und könnte am Samstag mit dem vierten Dreier in Folge auf einen Aufstiegsrang springen.

Der Kader: Der KSC erlebte im Sommer einen großen Umbruch, es gab 20 personelle Veränderungen, etliche Stammspieler wurden verkauft. Das ist die Konsequenz aus der Vorsaison, als Karlsruhe sich einen überteuerten Kader leistete, dann aber als Tabellendritter in den Relegationsspielen gegen Erzgebirge Aue scheiterte. Mit Anton Fink haben die Badener aber immerhin den führenden der ewigen Torschützenliste der 3. Liga in ihren Reihen. Er traf bisher 124 Mal, zuletzt am Mittwoch.

Der Ex-Cottbuser: Alexander Siebeck (24) ist nach seinem halben Jahr als Leihspieler in Cottbus wieder zum KSC zurückgekehrt. Dort hat der gebürtige Leipziger aber einen schweren Stand. Bisher kam er in dieser Saison noch nicht zum Einsatz. Ein Probetraining beim Halleschen FC ergab für ihn im Sommer keine neue Option.

Der Trainer: Alois Schwarz (51) übernahm den KSC am 29. August 2017, nachdem der Saisonstart des Aufstiegskandidaten deutlich misslungen war. Der erfahrene Mann, der auch schon Erfurt, Sandhausen und den 1. FC Nürnberg gecoacht hatte, brachte die Badener wieder in die Spur und führte sie bis auf Rang drei und die Relegationsspiele. Nach dem schlechten Start in dieser Saison ist sein Team nun in der Spur. Schwartz, der für die Stuttgarter Kickers und MSV Duisburg in seiner aktiven Karriere 85 Erstliga-Einsätze absolvierte, setzt auf einfaches Spiel. Er erklärte gegenüber dem „Südwestdeutschen Rundfunk“: „"Die Einstellung und der Einsatz müssen stimmen. Für mich ist es schöner Fußball, wenn man am Ende gewonnen hat."