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| 13:18 Uhr

FCE erhält sechsstellige Transferbeteiligung
Philipp-Wechsel spült Energie Geld in die Kasse

 Maximilian Philipp mit BVB-Trikot im Juni 2017. Der Ex-Cottbuser wechselt jetzt von Borussia Dortmund zu Dynamo Moskau
Maximilian Philipp mit BVB-Trikot im Juni 2017. Der Ex-Cottbuser wechselt jetzt von Borussia Dortmund zu Dynamo Moskau FOTO: dpa / Jens Volke
Cottbus. Vor dem Bayern-Spiel im ausverkauften Stadion der Freundschaft kann man sich bei Energie Cottbus über einen zusätzlichen Geldregen freuen. Der Wechsel des Ex-Cottbusers Maximilian Philipp von Borussia Dortmund zu Dynamo Moskau ist fix – und spült dem FCE eine ordentliche Summe in die Kasse. Von Jan Lehmann

Dieses Geld hat Energie Cottbus dem Fifa-Reglement zu verdanken. Demnach müssen die früheren Vereine eines Spielers bei einem internationalen Transfer beteiligt werden. Jedem Club, den der Spieler im Alter bis zu 23 Jahren durchlaufen hat, stehen pro Spielzeit 0,5 Prozent der Ablöse zu. Laut Fachmagazin „Kicker“ erhält Borussia Dortmund nun von Dynamo Moskau eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro für den 25-jährigen Offensivspieler. Demnach muss Energie Cottbus mit 150 000 Euro beteiligt werden. Nach Abzug von Steuern bleibt dem FCE damit eine sechsstellige Summe, die so nicht eingeplant war.

Maximilian Philipp war am 1. Juli 2011 als 17-Jähriger von Tennis Borussia Berlin zum FC Energie gekommen. Nach anderthalb Spielzeiten im Cottbuser Nachwuchs wechselte der Angreifer am 1. Januar 2013 zum SC Freiburg.

Im Nachgang hatte er dem FCE schon einmal etwa zwei Millionen Euro in die Kasse gespielt. Diese „Philipp-Millionen“ waren 2017 wichtig, um eine positive Geschäftsbilanz ziehen zu können. Energie bekam knapp zehn Prozent der Ablöse beim Wechsel des früheren Cottbusers vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Die soll dem Vernehmen nach 15 Millionen Euro plus eine mögliche Erfolgsprämie in Höhe von fünf Millionen Euro betragen haben. Die entsprechende Klausel hatte sich Energie festschreiben lassen.