ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:59 Uhr

FCE-Präsident Werner Fahle im RUNDSCHAU-Interview
Fahle: „Ausgliederung ist Thema bei Energie“

 Werner Fahle (66) ist seit Jahresbeginn FCE-Präsident.
Werner Fahle (66) ist seit Jahresbeginn FCE-Präsident. FOTO: Frank Hammerschmidt
Cottbus. Seit Januar ist Werner Fahle Präsident von Energie Cottbus. Bei der Mitgliederversammlung im Sommer hat der Verein mit einer Satzungsänderung die Möglichkeit geschaffen, dass die Lizenzspielerabteilung ausgegliedert werden kann. Fahle erklärt, wie der Verein plant. Von Oliver Haustein-Teßmer, Jan Lehmann und Frank Noack

Werner Fahle, werden Sie das Thema Ausgliederung vorantreiben?

Fahle In der 3. Liga sind wir einer der ganzen wenigen Clubs, die den Profi-Bereich noch im eingetragenen Verein haben. Es macht wirklich Sinn, ernsthaft über die Gründung einer Gesellschaft nachzudenken. Hinzu kommt bei uns noch, dass wir das Stadion der Freundschaft und das Südstadion im Eigentum haben. Da gilt es zu überlegen, wo die eingegliedert werden. Das ist aber ein sehr aufwendiger Akt. Dennoch werden wir mittelfristig um dieses Thema nicht herumkommen.

Was heißt mittelfristig?

Fahle Ich bin seit einigen Wochen im Amt, der neue Geschäftsführer Karsten Sachs hat am 1. Februar die Arbeit aufgenommen. Wenn wir die Tagesaufgaben im Griff haben, können wir uns mit diesem Thema wieder etwas näher befassen. Das wird sicher in der Mitte des Jahres soweit sein, aber eine konkrete Zeitfolge kann ich noch nicht benennen. Denn dieses Thema hat es in sich.

Und ohne Zustimmung der Mitglieder geht ohnehin nichts, oder?

Fahle Da bin ich absolut Ihrer Meinung, die Mitglieder müssen überzeugt werden. Sie haben mit der Satzungsänderung aber schon mal zugestimmt, dass ein solcher Weg überhaupt möglich ist. Dann hat man als Verein ja auch die Chance, nach einem Investor zu suchen. Wohlwissend allerdings, dass so ein Investor sein Geld natürlich auch  gut verzinst wieder zurück haben möchte. Das ist dann eine Risikobetrachtung, die ist noch einen Zahn schärfer.

Lesen Sie außerdem: Mammutprojekt für neuen Geschäftsführer

 Die Geschäftsformen der Drittligisten
Die Geschäftsformen der Drittligisten FOTO: Lehmann/lr