| 15:25 Uhr

FC Energie muss erneut Strafe zahlen

3. Liga, 29. Spieltag, Hallescher FC - FC Energie Cottbus
3. Liga, 29. Spieltag, Hallescher FC - FC Energie Cottbus FOTO: Christiane Weiland
Cottbus. Energie Cottbus wurde erneut zu einer Strafzahlung verurteilt. Schuld daran sind die Vorfälle beim Derby in Halle. Präsident Neubert ist sauer auf die Chaoten. Frank Noack

Energie Cottbus ist durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Vorkommnisse beim jüngsten Auswärtsspiel in Halle zu einer Geldstrafe in Höhe von von 4000 Euro verurteilt worden. FCE-Fans hatten bei der Partie am 14. März eine Rauchbombe in den Innenraum geworfen und damit eine Spielunterbrechung provoziert. Als "Wiederholungstäter" musste Energie damit in der laufenden Saison bereits 25.000 Euro an Strafgeldern zahlen.

"Wir brauchen das Geld in der 3. Liga an allen Ecken und Enden. Die enormen Summen, die uns durch das unverbesserliche Verhalten einiger weniger immer wieder bis ins Mark treffen, könnten sinnvoll an anderer Stelle beispielsweise bei der Förderung unserer Nachwuchstalente, bei Ausrüstung und der Verpflegung unserer Talente eingesetzt werden", erklärt Präsident Wolfgang Neubert.

Zudem hatte das DFB-Sportgericht kürzlich in einem anderen Urteil einen Zuschauer-Teilausschluss im Falle von weiteren Vergehen angekündigt. Diese Strafe wurde auf Bewährung ausgesetzt. Da der Rauchbomben-Wurf von Erfurt vor der Zustellung und damit der Rechtskraft dieses Urteils stattfand, hat die Bewährung weiter Bestand. Er wurde nicht mit den vorhergehenden Delikten in Verbindung gebracht. Energie muss damit bei einer erneuten Verfehlung mit einem Teilausschluss seiner Zuschauer bei einem Heimspiel rechnen. "Wir stehen unter Beobachtung, daran ändern die zusätzlichen Kosten für den ärgerlichen Vorfall im Gästeblock in Halle gar nichts", so ein erzürnter FCE-Präsident Neubert.