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| 13:42 Uhr

FC Energie kann Geisterspiel abwenden

Energie Cottbus rechnet mit einem Rekordbesuch gegen Babelsberg.
Energie Cottbus rechnet mit einem Rekordbesuch gegen Babelsberg. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Fans von Energie Cottbus: Das drohende Geisterspiel beim Regionalliga-Heimauftakt gegen Chemie Leipzig ist abgewendet. Der Verein war bei der Berufungsverhandlung erfolgreich. Jan Lehmann

Energie-Präsident Michael Wahlich ist erleichtert: "Unsere Mission war sehr erfolgreich", berichtete er am Freitag gegenüber der RUNDSCHAU.

Der FCE hat das drohende Geisterspiel abgewendet. Das Verbandsgericht vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) fällte in der Berufungsverhandlung das Urteil, dass dem Verein eine Partie ohne Zuschauer doch erspart bleibt. Energie hat danach umgehend mit dem Vorverkauf für das erste Regionalliga-Heimspiel in dieser bevorstehenden Saison gegen Chemie Leipzig (Mittwoch, 2. August, 19.30 Uhr) gestartet.

Wahlich berichtet von der Verhandlung im "Haus des Fußballs" in Berlin: "Das Präsidium war vollständig Vorort, zuzüglich Geschäftsführer Normen Kothe und Rechtsanwalt Dr.Quirling. Wir waren breit und sehr geschlossen aufgestellt." Laut Wahlich gab es "eine äußerst faire Verhandlung, wobei das Verbandsgericht mit großer Erfahrung und Sachverstand durch die dreistündige Verhandlung führte".

Energie war zuvor für Zuschauer-Ausfälle bei den Auswärtsspielen in Bautzen, Leipzig und Meuselwitz zum einen sowie den üblen Randalen beim SV Babelsberg 03 zu einer Geldstrafe über 16.000 Euro und einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt worden.

Das Geisterspiel wurde nun abgewendet. Energie teilt aber auf seiner Internetseite mit, dass die Urteile dennoch mit finanziellen Aufwendungen, Sanktionen und Auflagen versehen seien. Präsident Wahlich erklärte gegenüber der RUNDSCHAU: "Details werden wir erst in der nächsten Woche veröffentlichen, wenn uns das schriftliche Urteil vorliegt."

Der FCE hatte vor dieser Berufungsverhandlung für Aufsehen gesorgt. Der Verein hatte angekündigt, notfalls auch zivilgerichtlich gegen dieses Urteil vorzugehen. (Lesen Sie dazu: "FCE bereit für Gang durch alle Instanzen" ) Das ist nach dem Erfolg vor dem NOFV-Verbandsgericht nun nicht mehr nötig.